Berichte

Wir bemühen uns, nach jedem Turnier oder größeren Ereignissen hier einen Bericht online zustellen, damit ihr auch immer auf dem neuesten Stand bleibt! Diese werden übrigens von der Katha verfasst!

Oberbayrische Meisterschaft 3.- 5.Juli 2009

Aus Zeitmangel bzw. wegen schlechtem Gewissen, dass man ja eigentlich lernen sollte, muss der Bericht dieses Mal wohl etwas spartanisch ausfallen. Aber die diesjährige Oberbayrische mit dem Start auf unserem Nachwuchspferd Romeo, Gero als bayrischen Einzelvoltigierer und Michi Gnad als Schreiber, schreit förmlich nach ein paar Zeilen!

 

Also ganz kurz und in chronologischer Reihenfolge:

Für Silva (unsre Ehemalige) und Katha begann als Trainer von Turniergruppen wie auch für viele andere fleißige Helfer, sozusagen schon am Donnerstag die Oberbayrische:

Aufbauen war angesagt. Als alte Hasen übernahmen sie die Chefchoreographie für das "Raumkonzept" und nur ihrer weiblichen Intuition ist es wahrscheinlich zu verdanken, dass sie unter vielen, vielen Schichten Staub die passenden Stangenfarben zusammengefunden haben.

 

Am Freitag wurde es dann das erste Mal bei der Pflicht ernst. Leider konnten wie alle unsere überraschend guten Schwünge vom Ablongieren nicht noch einmal im Zirkel abrufen, dafür hatten wir aber weniger Probleme als erwartet mit dem Stehen.

Insgesamt eine gelungene Vorstellung, zwar ohne großartige Highlights aber immerhin auch ohne schlimme Patzer! Ein zweiter Platz war der Lohn dafür.

 

Um 9 Uhr in der Früh begann der Samstag mit Arbeitsdienst für uns. Zirkelrechen, Läufer, Toröffner... was halt alles so gemacht werden muss. Das positive daran: Die besten Plätze in der Halle waren unsere! Okay, bei den L-Gruppen war das nicht immer von entscheidendem Vorteil, aber spätestens bei Geros Start hatte das schon was ganz besonderes. Lisa sorgte kurz vorm Einlaufen nochmal für den letzten Feinschliff, damit auch Hemd und Gürtel perfekt sitzen... das Pendant zu unserem "Is meine Nummer g'scheid drauf?!" Wir Toröffner hatten ja schon kurz überlegt, ob wir ihn einfach nicht mehr raus lassen ;) Hätten wir's mal lieber gemacht, denn einmal in die Freiheit entlassen kam er am Sonntag nicht wieder... :(

 

Am Abend liefen wir dann selbst zu Kür ein. Und ehrlich gesagt waren wir wirklich nicht so gut. In jedem Block ging irgendwas daneben, von ungespannt bis zu komplett ungeplanten Abgängen. Keine Ahnung was los war, vielleicht Unsicherheit wegen dem Romeo, obwohl der echt richtig gut gelaufen ist für sein erstes großes Turnier! Somit war dann jedenfalls auch der zweite Platz dahin. Es gab zwar eine silberne Schleife, die aber in der zweiten Abteilung, also 5. insgesamt. Von den Noten her war alles ziemlich knapp: Wir 7,1 die T3 als Zweiter eine 7,2. Noch nix verloren also!

In Bayern gewinnen sie auch im Schlaf^^In Bayern gewinnen sie auch im Schlaf^^

Für Sonntag haben wir uns dann vorgenommen es definitiv besser zu machen, was uns auch gelingen sollte. Der Tag wurde schon von sehr guten Leistungen unserer Einzelmädels begonnen (Eli und Anja, oberbayrische Meister in Junior und Senior) und das Juniorteam, mit unseren beiden Caros und Vanne am Start, verzichtete auf die unnötig vielen Bodenberührungen von Samstag und bekam eine traumhafte 8,9 auf die Kür!

Bei unserem Start lief dann ebenfalls alles nach Plan. Sehr zur Erleichterung von Katha und Lisa kamen wir auch mit der Zeit richtig gut hin, so dass sie bei der Armbewegung vor dem letzten Block, die im Chaos vom Samstag leider auch untergegangen war, alles geben konnten! Beim Auslaufen gab das ein extra dickes Smile von den beiden zum Richtertisch, wo der Michi saß!

Belohnt wurden wir mit einer 8,1 und dem 2. Platz in der Tageswertung. Insgesamt reichte unsre Aufholjagd leider nicht mehr bis zum Zweiten, aber mit dem dritten Platz hat das Wochenende auch ein versöhnliches Ende genommen. Und 3 Ingelsberger Mannschaften mit Medaillen um den Hals ist auch ein schönes Bild und passt perfekt zu unseren neuen T-Shirts für die Deutsche! Lasst euch überraschen!

Also Danke nochmal an alle die uns so nett die Daumen drücken und für eure lieben Gästebucheinträge!

Wir begeben uns jetzt in den Endspurt zur Deutschen mit dem guten Gefühl, dass es auch mit Romeo funktioniert, falls es soweit kommen sollte! Schön so ein tolles Nachwuchspferd im Stall stehen zu haben!

Alles Liebe eure T2

Stadl Paura 22.-24.Mai 2009

Da ich ja schon Samstag Abend große Töne gespuckt habe, wie der Einleitungssatz des Berichts über die Sichtung in Stadl Paura lauten wird, komm ich da jetzt wohl nicht herum. Also aufgepasst:

Leck mi am Oarsch war des knapp!

Hochdeutsche Übersetzung:
Wir, die Puschler hätten nicht mit Ulla und dem Nominierungskomitee tauschen wollen und entscheiden müssen wer denn nun auf die EM nach Schweden fahren darf! Alle drei auf der Longlist stehenden Teams und auch Habighorst haben so klasse Leistungen abgeliefert, dass es wirklich jeder verdient hätte!

Neuss wie gewohnt mit einer richtig guten Pflicht und damit einem großen Vorsprung, aber mit Unsicherheiten in der Kür.

Das Gegenteil Köln: Trotz der Unterstützung von Kai und Julia Kay die schlechteste Pflicht der vier Mannschaften, aber mit einer Kür (auch inklusive Kai) - ohne einen einzigen Wackler, extrem schöne Trikots... Was soll ich sagen, wir hatten Gänsehaut, als Pia und Bamdad am Sonntag nach ihren letzten Abgängen Luftsprünge machten.

Habighorst, bei denen Viktor einen Wahnsinns Anfangsblock mit der Kleinen alleine steht, so dass ich, die ich ja auch die eine oder andere Übung ohne Halssitzer hinkriege echt neidisch bin!

Und dann natürlich unsere Erste, die für uns sowieso die Schönsten, Tollsten und Besten sind! - Es sei uns verziehen^^

Was Puschler sind brauche ich ja nicht mehr lang und breit erklären. Erstens könnt ihr es in alten Berichten (Stadl 07, WM 08) nachlesen, zweitens haben wir es mittlerweile glaub ich zu einem gewissen Wiedererkennenswert gebracht. Das höchste Puschlerziel ist nämlich erreicht, wenn man seine Mannschaft zum Sieg, oder in unsrem Falle auf die EM gepuschelt hat und des weiteren mit den Worten: „Oh ne, geht das schon wieder los!“ morgens auf der Tribüne begrüßt wird. Denn das bedeutet, dass man am Vortag wirklich ordentlich laut angefeuert hat!
Zum harten Kern der mittlerweile wieder funktionstüchtigen Stimmen gehörten diesmal: Lisa& Katha (T2), Vroni (ehemals T2), Melina (Gilching) und Steffi (ehemals Gilching). Flo aus der T3, unsre kleine Caro und Claudia Ostermaier waren auch immer in der Nähe. Kräftige Unterstützung kam am Sonntag in Form der Rosenheimer dazu.

Eigentlich war alles wie immer an so einem Stadl Paura Wochenende: Saufrüh aufstehen, weil (WM- Deja-Vu), die Regi schon um 8 Uhr gestartet ist. Zelt auf- und abbauen... Nur ist bei uns diesmal anscheinend der Luxus ausgebrochen: Wir waren fünf Mädels und hatten 3 Glätteisen dabei! Beim Zelten! Auf nem Voltiturnier! Ich muss glaub ich nicht erwähnen, dass ich meine Damen da etwas aufgezogen habe^^ Sogar eine elektrische Kühlbox war an Bord. Dank derer wissen jetzt auch meine Mitfahrer, dass des Autobatterie kostet und wie man ein Auto überbrückt. Wir wussten es doch schon immer: auf Voltiturnieren lernt man fürs Leben.

Die üblichen Ausfallserscheinungen traten auch wieder nach einigen Stunden zuschaun auf: „Der springt den Salto aus allen Perspektiven!“ Ja Lisa, was wolltest du uns denn damit sagen?
Beim Juniorteam lagen Katha und Lisa auch gleich mal solidarisch mit Steffi und Maria am Boden neben ihren Sitzen. Vielleicht haben wir doch zu sehr mitgemacht?!

Das obligatorische Rumturnen fehlte natürlich auch nicht. Erst haben Antonia, Steffi und Nadine mit Iris von den Wildeggern ein neues internationales Juniorteam IngelsEgg oder wahlweise WildBerg gegründet, wo dann von uns die fachmännische Bewertung gefordert wurde.

In der Mittagspause unterhielten Flo und die kleine Caro eine ganze Zuschauerschar und dem ein oder anderen hat man angesehen, wie gern er unsre Turnmaus auch mal durch die Luft wirbeln würde! Leider hat sie sich aber nicht überzeugen lassen, dass Gregor von Pill auch ein super Untermann ist.

Apropo super... Wir haben ja schon nach Dornbirn von der, unsrer Meinung nach, ziemlich guten Lütisburg- Pflicht erzählt. Diesen Samstag kamen wir in den Genuss einer von ihnen perfekt gezeigten Kür, mit neuen schwierigen Übungen und super auf die Musik geturnt. Man sieht den Michi... Hoffentlich können wir das in den nächsten Wochen ähnlich gut umsetzen. Am Sonntag hatten sie aber leider wieder einmal mit ihrem Pferd zu kämpfen.

Es gäbe noch so viel zu erzählen, zum Beispiel von unseren Junioren, die leider Kürtechnisch gesehen kein gutes Wochenende erwischt hatten, sich aber trotzdem über einen Sieg freuen konnten.

 

Oder von unserem Mitzittern bei der Ersten und der anschließenden Nominierungsbekanntgabe.

Aber das könnt ihr euch bestimmt alles auch ohne meine blumigen Worte vorstellen. Nur eins: Die Freude war rießig!

Nach so einem Wochenende hat man eigentlich erstmal für längere Zeit genug von so viel Spannung, aber jetzt gehts ja für uns erst nochmal richtig los! In ein paar Wochen ist die 2.Sichtung wer aus Bayern auf die Deutsche fahren darf. Und über Eintönigkeit können wir uns dieses Jahr auf keinen Fall beklagen. Drückt uns die Daumen, dass es mit einer fitten Katha klappen möge!

 

Ach und wenn wir dann auf der Deutschen sind, sehen wir uns hoffentlich alle! Denn wer dieses Jahr, bei der hochkarätigen Besetzung an Deutschlands Voltigierspitze nicht zum zuschauen hinfährt, ist selber Schuld!

 

Machts es gut und bis spätestens in Klein- Partwitz - eure T2

Turnier in Gilching 10. Mai 2009

Wie gut, dass es Clip My Horse gibt!


Ihr wundert euch wahrscheinlich, was dieser Satz über einem Bericht von einem Wald und Wiesenturnier in Gilching zu suchen hat!? Das hängt mit meinem drecks geschwollenen, nervigen Schleimbeutel am Knie zusammen. Der verdonnerte mich nämlich zur Untätigkeit und ich musste meinen Mädels vom Zirkelrand aus zusehen! 
Und an dieser Stelle kommt Clip My Horse ins Spiel: Würden die nämlich nicht die großen, spannenden Turniere übertragen, hätte ich mich nicht schon letztes Wochenende beim Preis der Besten daran gewöhnen können/müssen live mitzufiebern und wäre wahrscheinlich heute an einem Herzinfarkt gestorben... 
Denn lasst euch eins gesagt sein: Zuschauen ist viel, viel, viel schlimmer als selber zu starten!!!

Eigentlich begann der Tag ja ganz gemütlich: Man hatte ausnahmsweise mal Zeit für ein ausgedehntes Frühstück (schließlich war Muttertag), da man ja nicht zu nachschlafender Zeit auf der Anlage sein musste. Auch hätte ich mir zu dem Zeitpunkt nicht träumen lassen, dass ich die Tonnen von Haarspray und eine „Betonfrisur“ vermissen würde.

Vroni war wie am ersten Turnier auch wieder mit von der Partie und hat ganz profimäßig meinen Part beim Frisuren machen übernommen, so dass ich zumindest da nicht gefehlt habe. 
Zum Pflichtstart war ich natürlich rechtzeitig da. Ich konnte sie ja nicht ganz ohne n paar gut gemeinte Ratschläge einlaufen lassen^^ Zumindest die Sophia, unsre Kleine, schien sie sich zu Herzen genommen zu haben und zeigte einen richtig super zweiten Block! Bin stolz auf dich Maus!

Im großen und ganzen haben die Mädels die Pflicht ohne größere Katastrophen hinter sich gebracht, aber eine Steigerung ist schon noch möglich. (Ach, redet sich das leicht, wenn man selbst nicht dabei war^^)

Viel Zeit war zwischen Pflicht und Kür ja nicht, aber sie reichte um von diversen Seiten (Gero, Verena, Wolfgang, Bettina, aktiven & ehemaligen Voltigierern aus Gilching und deren Mamas, sowie Familie Mahl und noch n paar anderen) „geschimpft“ zu bekommen was ich denn für Sachen mit meinem Knie anstelle ;) 
Das war echt lieb und lenkte mich auch etwas davon ab, dass ich ja sonst nichts zu tun hatte! Nicht einmal als TT (Turniertrottel) war ich einsetzbar! Pferd führen, Bandagenschutz/Nachgurtholz, etc. halten ging dank der Krücken genauso wenig wie mal schnell zu laufen, um die vergessenen Nummern zu holen!

Na und dann kam die Kür... und wieder war es echt gut, dass die Vroni da war, so hatte ich wenigstens einen an den ich mich krallen konnte. Sonst hätte wahrscheinlich noch die Cavalettiabtrennung als Beißring dienen müssen! Meli (Trainerin T4) stellte sich auch noch frech daneben und meinte: „Kannst nicht zuschaun?“ NEIN, konnte ich nicht! Wahrscheinlich hab ich mich auch nur unwesentlich besser als die mitturnenden Peiler- Brüder aufgeführt^^ hehe.
Aber ich behaupte jetzt einfach mal, es war nicht nur mein schwaches Nervenkostüm schuld... Irgendwie war am Sonntag der Wurm drin. Und das nicht nur bei den umgestellten Blöcken. Es fing vorne an und endete mit dem Runtergepurzel am Schluss. Da zeigt ihr mir mal jemanden, der entspannt zuschaut!
Aber es reichte noch, um vor Regensburg die auch schon Verletzungspech in der Pflicht hatten zu bleiben, und die Mädels konnten eine goldene Schleife einsacken.

Auch bei den MP Gruppen ging es rund. Ich hatte ja ausgiebig Zeit zum zuschauen...bei den ersten drei Platzierten gab es überall mindestens einmal ein ungeplantes Pferd verlassen. Bedenkt man, dass nächstes Wochenende die erste Sichtung in Dingolfing stattfindet, kann es spannend werden!

Wir freuen uns über Jeden, der uns die Daumen drückt! – lg Katha

Turnier in Dornbirn 25./26.April 2009

Sorry, dass es so lange gedauert hat bis ihr was von Dornbirn zu lesen bekommt. 

Diese leichten Verzögerungen zeichneten sich schon auf der Hinfahrt ab, aber nach so manch ungewollter Sightseeing-Tour durch Dornbirn kamen alle doch noch mehr oder weniger pünktlich auf der Anlage an. Dort wartete schon die erste gute Nachricht auf uns: Das Losglück war uns mal wieder hold und wir letzter Starter. 
So hatten wir schon viel Zeit, um in Ruhe Frisuren zu machen und die Pflichten der Topmannschaften aus Österreich und der Schweiz sowie unsre Erste anzuschaun. Besonders die Lütisburger hatten es uns angetan. Alle sieben von ihnen, d.h. inklusive kleines Kind schwangen bei Schere und Flanke ersten Teil easy-beezy in den Handstand, als wärs ein Klacks!
Unsre Hoffnung, dieses optische Vorbild möge sich doch bitte positiv auf unsre eigene Pflicht auswirken, erfüllte sich ärgerlicher Weise nicht. Im Gegenteil, wir hatten drei/ vier Patzer und waren dementsprechend überrascht, dass es für Platz 4 hinter Pill, der T1 und Lütisburg (die ja alle in einer anderen Liga voltigieren) gereicht hat. Einen großen Teil hat sicherlich Anja beigetragen, die bei uns mitgestartet ist da wir an Voltigierermangel litten. Die Junioren Vanessa und Caro durften ja nicht beides starten und unsre Pflichtverstärkerin Moni musste dieses Wochenende arbeiten.
Beim Abendessen tauchte dann auch mal wieder unsre kleine Caro auf die den Tag mit Anabel (Kleine von der T3) und ausgiebigen Schlammbaden irgendwo auf der Anlage verbracht hat. 

Als dann die Dauerbelagerung der Duschen durch unsre Junioren in der Turnhalle endlich ein Ende hatte, das Licht aus war und wir schon im Halbschlaf vor uns hindösten kam von Ann-Sophies und Nadines Ecke: „Du Maria...bei uns geht die Luft aus. Wir berühren mit dem Po schon den Boden!“ Also war wieder großes Umräumen angesagt und so manch einer wunderte sich neben wem er am morgen aufwachte.

Und dann kam der Tag der ohne g’scheids Frühstück schon schlecht anfing und mit unseren Verletzten am Nachmittag auch noch stark nachgelassen hat. Aber der Reihe nach:
Im Essenszelt wartete für 5€ die schwierige Auswahl zwischen Butter, Nutella und Marmelade auf uns. Auf Nachfrage hieß es: „Käse...Wurst?! So was gab’s bei uns noch nie.“ Aha... Michi hat des daraufhin ganz BWL’er mäßig durchkalkuliert: mit den fünf Gruppen mit denen wir angereist waren, hätten wir für 250€ frühstücken können. Da wäre wahrscheinlich Lachs und Obstsalat drin gewesen. Naja, nächstes Mal sind wir schlauer!

Nachdem wir das obligatorische Faro betüddeln erledigt hatten hieß es entweder versuchen zu lernen, Sonne genießen oder zuschaun... es war also für jeden was dabei. (Schlammbad für die Caro nicht zu vergessen^^)

Die Junioren hatten ihre Generalprobe für den Preis der Besten auch bis auf kleine Unachtsamkeiten gut hinter sich gebracht und gewonnen. So glatt lief es leider bei der Susi im Einzel nicht. Sie verletzte sich nach einer super Kür am Knie und so konnte die T1 dann logischerweise nicht mehr an den Start gehen. Wir wünschen dir noch mal alles Liebe Susi!

Dann war es auch für uns an der Zeit einzulaufen. Wie schon erwähnt mussten wir aufgrund unserer fehlender Junioren die Kür leicht umstellen, was aber kein großes Problem darstellte. So kamen wir diesmal sehr schön durch den ersten Block. Aber dann semmelte es Katha und Verena ziemlich am Anfang ihres Pas de Deux runter, an einer Stelle an der es noch nie ein Problem gegeben hatte! Keine Ahnung was da alles zusammen kam! Der Sturz aber verlief glimpflich, die größte Sorge galt zunächst dem Loch in Kathas Trikot. Nach kurzer Lagebesprechung in der Mitte gings weiter und wir haben die Kür bis auf das Ende beim Sophia/Katha Block noch recht ordentlich durchgezogen. 

Nach dem Start fiel dann auf, dass nicht nur Kathas Anzug ein Loch hatte, sondern auch ihr Knie. Das rief gleich mehrere nett-besorgte Voltimamas auf den Plan die nach Tetanusimpfung und Jod riefen. Kathas Kommentar dazu: „Jaja, ich hol mir gleich n Pflaster!“ Ende der Geschichte ist, dass ein Pflaster allein leider nicht die Heilung bringen wird. Aber Glück im Unglück...es ist „nur“ ein geschwollener Schleimbeutel, der wenn er jetzt erst mal etwas geschont wird in absehbarer Zeit wieder werden wird.

Ach, und das Ende vom Turnier: Wir sind immerhin noch Vierter geworden.

 

Etwas lädierte Grüße - eure T2

Fanbericht von der WM 2008

Gut, dass die meisten von euch, die hier auf diesen Seiten rumstöbern genauso voltigierverrückt sind wie wir! "Normalen" Menschen kann man nämlich glaub ich nicht klarmachen, was so toll daran sein soll, donnerstags morgens um halb 4 mit Bleifuß nach Tschechien zu rasen, nur um Regi's Pflichtstart trotz Stau nicht zu verpassen, sich dann vier Tage lang auf harten Bänken Schwielen am Hintern zu holen und wenn man dann wieder daheim ist, sich nonstop die Aufzeichnungen von Clip My Horse anzusehen. Logisch erklären kann man das auch nicht, spätestens aber als der Sprecher bei Petrs Sieg am Mikro so abging, wusste man einfach, warum man die ganzen Strapazen auf sich genommen hat. Aber der Reihe nach:

 

Angefangen hat's schon mal damit, dass wir an der tschechischen Grenze anscheinend das Schild zum offiziellen Rastplatz übersehen haben und an einem Truck-Stop wie ausm schlechten Film gelandet sind...... mit unheimlich schlechtem Kaffee, finsteren Gestalten und einem grandiosen Wechselkurs, der uns eine Vignette zu 12 anstatt 10 Euro beschert hat.

In Brünn angekommen begann der Irrlauf über das riesige Gelände und gegen die Zeit, schließlich war Regi schon neunte Starterin. Ich, von Geli als Pessimistin, die in der halbleeren Badewanne ertrinken würde, bezeichnet, hatte die Hoffnung ja schon fast aufgegeben...aber es sollte doch noch klappen!

Eigentlich waren wir ja willig Tickets zu kaufen, aber nachdem uns auch der dritte, den wir fragten, nicht sagen konnte wo, haben wir es halt vorerst sein lassen.

Das muss man schon sagen, so schön die Anlage dort auch war, mit klimatisierter Halle und allem Pipapo...der Kartenverkauf war für eine Welt- und Europameisterschaft echt katastrophal organisiert! es kann nicht sein, dass sie die 2! Kassenhäuschen erst 3 Minuten vor der ersten Prüfung aufmachen! Wir brauchten ne 3/4 Stunde bis wir Karten ergattert hatten, das kostete echt Nerven.

Und wo wir schon mal beim meckern sind (typisch deutsch halt^^), Essen auf der Anlage war eigentlich so gut wie unmöglich! Die Leute vom Crêpes-Stand müssen sich eine goldene Nase verdient haben. Da musste man schon strategisch planen, auf welche Voltigierer man zuschaumäßig verzichten kann, wenn man nicht in den Pausen mit dem Rest der Halle ne Stunde dort anstehen wollte.

 

Dann aber kam der Kür-Freitag und der entschädigte nun wirklich für vieles! Nicht nur, weil die Deutschen danach in den meisten Wettbewerben in Führung lagen, die Stimmung in der Halle war einfach fantastisch. Wir kamen aus dem anfeuern und Daumen drücken gar nicht mehr raus. (Das machte sich Tags darauf auch schon bei einigen in der Stimme bemerkbar ;-) ) und Ganz besonders bei den Männern als krönender Abschluss gab's wieder viel zu diskutieren und so manches naa, nennen wir es mal gewöhnungsbedürftiges Trikot zu bestaunen.

 

Danach folgte das Ereignis, welches der Sprecher als "as you know it's as usual unorganized but from the heart" ankündigte: der Nationenabend!

Die T1 machte mit Tim Kung-Fu-Fighting, Kai und Daniel nahmen bei holländischen Partyspielen sozusagen unfreiwillig ein Bad und die Franzosen holten das ganze Publikum runter in den Wettkampfzirkel, um gemeinsam eine Aerobic-Combo zu tanzen. Klar, dass da Moni und Olli ganz vorne dabei waren. (schaut es euch am Besten auf Fotos an) Lisa hatte ihren persönlichen Auftritt nach dem offiziellen Ende...sie durfte (von Lisa geändert: musste *g*)mit dem Spanier den Dirty-Dancing-Flieger machen! *hehehe*

 

Genauso "unorganized" war wohl ein Teil unserer Fancrew, die verplant hatten, wann denn die letzte Straßenbahn zu ihrem Studentenwohnheim fährt und auch nicht wirklich wussten, wo sie denn überhaupt hin mussten. Letztendlich haben wir sie dann aber doch noch an der richtigen Stelle abgeliefert.

 

Dann galt es noch den Juniorentag zu überstehen, bevor endlich der Final-Sonntag da war. Wie es um unsere Nerven bestellt war, lässt sich wohl am Besten an der Olli festmachen. Die schüttete einem Dänen, der vor ihr saß, vor Schreck nen guten Schuss ihres Wassers, das sie gerade trinken wollte, über'n Rücken, als es bei einer Gruppe einmal arg wackelte!

Und dann kamen die Österreicher und unsre Mädels! Die letzten funktionstüchtigen Stimmen hatten sich schon spätestens beim Herrentechnik in der Früh verabschiedet, trotzdem gaben wir unser Bestes beim Anfeuerungsschrei:

Momente im Leben - alles zu geben!

 

Beide Gruppen bleiben ohne Wackler, nur eine Bodenberührung bei der T1. - dann der Moment - "and the lust judge from Italy" - Totenstille in der Halle - "Are you nervous German?" - ich war wohl nicht die einzige, die den lieben Herrn Sprecher in diesem Moment hätte erwürgen können ;-) ...tja und danach gab's dann kein Halten mehr! Nach 2000, 2004 haben sie's tatsächlich 2008 wieder geschafft!

 

Kurz vor und bei der Siegerehrung kamen unsere schon berühmten Puschel noch mal ausgiebig zum Einsatz. Mittlerweile haben wir auch festgestellt, dass sie ja eigentlich vielmehr unsere Vereins- und nicht die Österreicherfarben darstellen...das macht sie doch gleich noch einmal schöner, oder nicht? Und nein, wir haben das Maskottchen nicht genervt, falls das via Internet den Anschein machte^^ Aber wir haben festgestellt, dass cheerleadern nichts für uns wäre...viel zu anstrengend!

 

Zum Abschluss folgte das Wahnsinns Finale der Herren. Dazu kann man eigentlich nichts sagen, man muss es einfach erlebt haben. Nahezu perfekte Küren. Die Emotionen bei der Notenbekanntgabe in der Kiss&Cry-Area. Geros so ganz andere Kür, wenn ihr versteht was ich meine. Der Abgang vom Franzosen. Die Michael-Jackson-Show vom Ararat. Daniels Freude über den dritten Platz. Kais selbstgesungenes Lied. Und eben Petrs Sieg. Ich glaube fast jeder in der Halle hat es ihm von Herzen gegönnt. Auch beim x-ten Mal anschauen bekommt man noch Gänsehaut!

 

Auf einen gemeinsamen Nenner, wer denn jetzt wirklich der beste sei, sind wir nicht gekommen. Nur bei einem sind wir uns einig: Der Spanier ist eindeutig der Verrückteste (das ist jetzt positiv gemeint ;-) ) des ganzen Starterfeldes! Unser persönliches Highlight bei der Siegerehrung: Seine Jochen Schilffahrt-Umarmung!

 

Leider mussten wir schon vor der großen Party fahren, aber wir sind uns sicher, ihr hattet alle viel Spaß und hoffen noch ganz viel davon zu hören!

 

Jaaaa liebe T1 und Tim, herzlichen Glückwunsch noch einmal zu eurem Erfolg und, wenn möglich, beschert uns bitte ganz bald wieder die Möglichkeit, so etwas mit euch erleben zu dürfen!

 

In diesem Sinne - auf die nächste Saison! Eure Pusch'ler

 

dabei waren diesmal:

T2: Moni, Lisa, Silva, Olli, Kathi & Katha

T3: Verena, Lille, Julia, Geli, Janina & Ann-Sophie mit Mama und Schwester Caro

& last but not least: Eva, die noch genau wusste, dass Jan Bayer 2004 das schwarze Trikot mit den dezenten Transparent- und Glitzereffekten trug, ge? ;-)

Uns diesmal vergesse ich auch nicht die Alex Kugler aus der T4!

 

Zum Schluss hier noch ein paar geflügelte Aussprüche der WM, die vielleicht den einen oder anderen, der dabei war, zum schmunzeln bringen werden:

 

- it's prohibited to make photos with flash

- ohne Scheiß

- no move, no flash

- Viktor Brüschwitz

- du findest dich auch so richtig cool, oder Nadine?

- die Lisa möchte gerne Flieger machen

- Falafel

- Randy Sia Tim

 

26.04.08: Turnier in Otterfing

Letzte Woche Honsolgen, gestern Otterfing, am Donnerstag Kürturnier in Riem... viel Zeit zum Bericht schreiben bleibt da nicht.

Aber das ist nicht so schlimm, viel zu erzählen gibt es eh nicht. Erfreulicherweise läuft es nämlich dieses Jahr sowohl im Zirkel als auch außerhalb ziemlich gut. Soll heißen wir haben bis jetzt weder einen vom Pferd zerstörten Hänger oder ähnliches zu beklagen, noch mussten wir uns über unsere gezeigten Leistungen furchtbar ärgern.

Natürlich gibt’s so früh in der Saison noch den ein oder anderen Wackler und auch kleine Unstimmigkeiten mit’m Pferd, aber das sind keine dramatischen Probleme und wir finden wir haben uns bisher bei jedem Turnier eine Stufe gesteigert. Schönerweise sehen das auch die Richter, mittlerweile sind wir notentechnisch bei der 7,5 angelangt. Lasst uns mal träumen, wo das noch hinführen könnte....

Man merkt, auch unser Pferdchen lernt dazu, so verzichtete Faro gestern netterweise auf seinen Anfangsbuckler von Honsolgen und hat es der Moni ermöglicht diesmal ohne Unterbrechung einen schönen ersten Block zu stehen. Unser kleines Zeitproblem hatten wir diesmal ebenfalls im Griff, so dass ich im letzten Block recht spontan die Sophia den Bielmann auf mir hab machen lassen. Obwohl wir der Steffi davon vorher nichts verraten hatten, war sie nicht sonderlich überrascht... sie kennt uns halt mittlerweile ^^

Alles in allem war das diesmal ein sehr entspanntes Turnier ... ganz in unserer Nähe, das hieß wir waren halbwegs ausgeschlafen ... Sonnenschein ... viel Zeit diesen zu genießen ... außer uns nur Gilching als S-Gruppe genannt. Eigentlich machte es eher den Anschein einer Wiederholung des sehr spaßigen Trainingstages mit den Gilchingern im Winter :-)

Wir Starter ließen uns auch nicht von der kurz bevorstehenden Kür aus der Ruhe bringen, nur Melina, die ja leider verletzungsbedingt bei den Gilchingern aussetzen muss, schien die Nervosität die uns zwölfen größtenteils fehlte in sich gesammelt zu haben, und versuchte ihren Mädels a weng Dampf unterm Hintern zu machen. Komisch, sie meinte doch echt ein kleiner Plausch mit uns kurz vorm Einlaufen sei nicht so effektiv, sie sollten doch lieber Spannung machen... so was doofes ^^

Und das schöne, wir waren wirklich entspannt, denn obwohl diesmal die Sophia für die Verena die 3er und die Vroni anstatt der Kathi die 2er-Blöcke machen durften, hatten wir nicht das Gefühl mit einer Notlösung an den Start zu gehen. Es tut gut zu wissen, dass unsre Auswechselbank genauso gut, wenn auch leider nicht so hoch bezahlt ist, wie die der Fußballnationalmannschaft 2006, als ein Olli Kahn dort Platz nehmen musste!

Diesmal gaaanz gechillte Grüße – eure T2

Turnier in Vaterstetten

Ein Hauch von internationalem Flair wehte am Sonntag beim ersten Turnier des Jahres über unseren Hof. Okay zugegeben, nur ein ganz zartes Lüftchen, aber nicht Quantität sondern Qualität zählt ja. Und die war mit Lütisburg (4. auf der EM 2007), Pill (strengen sich an, Wildegg als Teilnehmer für die diesjährige WM abzulösen) und natürlich unserer T1 unbestritten vorhanden.

Sicherlich auch ein Grund, warum die Halle bei den Küren der Senior-Teams fast aus ihren Nähten platzte. So einen großen Publikumsandrang hatten wir selten beim ersten Turnier. Was  auch daran gelegen haben mag, dass so viele Gruppen gemeldet waren, dass die Prüfungen von morgens 8 bis zur Siegerehrung um 21 Uhr ohne große Pausen laufen mussten.

Wer im Gedränge einen Platz ohne Sichteinschränkung ergattern konnte, hatte Glück, denn es gab wirklich ordentlich was zu sehen: von Pill die „Wildegg-Brücke“, nur diesmal nicht mit einem kleinen, leichten Mädel oben, sondern mit einer, dem Anschein nach ziemlich großen, fast erwachsenen Frau!

Von Lütisburg eine Kür, wo man durch die wahnsinnig vielen Wechsel, das Gefühl hat sie würde gar nicht mehr aufhören und von unserer Ersten viele neue Übungen und vor allem die mit Spannung erwarteten Trikots!

Als wir dann abends 8er-Team starteten, hatte sich der Zuschauerandrang, sehr zu Gunsten unserer Nerven gelegt. Im großen und ganzen lief es auch ganz passabel. Das heißt, es passierten zwar keine großen Abstürze, was daran lag, dass die Moni zur richtigen Zeit am richtigen Ort war ;-), aber wir kriegen es auf alle Fälle auch noch besser hin, was wir in zwei Wochen dann als 6er-Team zeigen wollen.

Auch die anderen bayrischen Teams ließen sich nicht lumpen und zeigten ordentliche Leistungen.

Besonders zu erwähnen unsere Junioren, die genau wie die T1, die Einzels, Monis & Kathas L-Gruppe und auch wie wir, ihre Kategorie gewonnen haben. 5x gelbe Schleifen...alles in allem also ein ganz erfolgreicher Turniertag für uns Ingelsberger!

In der Hoffnung dass es so weitergehen möge – eure T2

17.02.08: Skifahrt in Kaltenbach

Gut Ding will Weile haben – ganz nach diesem Motto verlief unser Ski-Event. Angefangen bei der Planung, über Startschwierigkeiten auf’m Berg, bis zum Staustehen auf der Rückfahrt... aber im Detail:

Schon seit Jahren geisterte die Idee gemeinsam Skifahren zu gehen in unseren Köpfen rum. Damit diese jetzt endlich Wirklichkeit werden konnte, brauchte es schon eine kräftig organisierende Moni, die es erstaunlicher Weise geschafft hat einen Tag zu finden, den sich außer Lisa & Kathi (hatten Juniorentraining) alle freischaffen konnten.

So trafen wir uns dann am Sonntag mehr oder eher weniger ausgeschlafen um 20 nach 6!!! im Stall, um nach Kaltenbach im Zillertal aufzubrechen.

Auf diese nachtschlafende Zeit ist es mit Sicherheit auch zurückzuführen, dass uns erst nach ner halben Stunde auffiel wie seltsam es doch ist, dass es im Bus so gar nicht warm werden wollte... na ja, ist auch sehr schwer bei halb geöffneter Kofferraumtür!

Letztendlich kamen wir dann aber doch, mit noch vollständig vorhandener Ausrüstung, an der Gondel an. Nachdem Sophia von unseren alten Skifahrern aus diversen Restbeständen mit Mütze und Brille versorgt worden war, waren wir zuversichtlich, dass es jetzt gleich bei schönstem Wetter bergab gehen würde.

Aber weit gefehlt! Oben auf’m Berg galt es erst mal das Problem mit Sophias viel zu groß eingestellter Bindung zu beheben. Etwas gutes hatte diese ungeplante Warterei aber: Der Rest konnte ganz entspannt ne Klorunde einlegen^^

Dann aber ging’s endlich los, bei traumhaften Bedingungen: Strahlender Sonnenschein, angenehm warm, Pulverschnee (super zum Einstauben! In diesen Genuss sind dank Katha und ihrem Bruder auch einige gekommen ;) ... nur 20cm Neuschnee zum Abseits fahren haben sehr zum Leidwesen unseres einzigen Boarders Jo, gefehlt.

Das Vorrecht auf den ersten Sturz hatte die Vroni! Den hätte aber auch kein andrer so schön hinbekommen. Zu ihrem Pech gelten auf der Piste nun mal keine „Voltiregeln“: Im Notfall einfach an der Katha festkrallen und darauf vertrauen, dass die einen hält, funktioniert mit Skiern an den Beinen nicht! (Sie hat doch tatsächlich versucht mich mit ins Unglück zu reißen!) Aber aufm Pferd immer wieder gerne, Vronal.

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass der Tobi (Steffis Freund) einen super Privatskilehrer für die Sophia abgab, es fast geschafft hat der Moni den Unterschied zwischen sich rechts und links halten beizubringen und wenn er wirklich gewollt hätte, sicherlich auch mit weniger wie ner Minute Abstand zu den Rasern Silva & Katha unten am Lift angekommen wäre, oder etwa nicht?!

Erwähnenswert ist noch Verena, die „wia a gsengte Sau“ jede noch so schwere Piste runterdüst ... Moni & Olli, die trotz zeitweiliger Irrfahrt durchs Skigebiet, wieder wohlbehalten zu uns fanden und diverse weitere Stürze, deren Beteiligte ich jetzt mal netterweise im Dunkeln lasse (Moni, Olli, Vroni... hoffe ihr wisst das zu schätzen :D).

Abgerundet wurde unser Motto-Skitag dann standesgemäß mit einem Stau auf der Rückfahrt. Dabei hatten wir genug Zeit, uns Gedanken über ein nächstes T2 Event zu machen. Mal schauen, wie lange es diesmal von der Idee bis zur Durchführung braucht!

Also, vielleicht ja schon bis ganz bald – eure T2

Deutsche 2007 in Vechta

Ich breche diesmal mit den üblichen Schreibregeln, die einem in der Schule eingetrichtert werden –von wegen Spannungsmaus und so– und nehm den Schluss einfach mal vorweg:

Wir sind 12. geworden! Beste bayrische Gruppe! Bedenkt man, dass 24 weitere gestartet sind eigentlich gar nicht schlecht, aber na ja...

Wie schon öfter wurde uns der Pflicht-Freitag zum Verhängnis: Die Zuschauer saßen sehr nah am Zirkelrand, was den Fläming etwas nervös machte. Das wiederum ließ einige von uns mindestens genauso nervös werden und es passierten ein paar Patzer. Nix dramatisches, aber er reichte eben nur zu Platz 14 und obwohl Fläming sich bei den zwei weiteren Umläufen an die Halle gewöhnt hatte und wir in der Kür 9. wurden, konnten wir uns in dem Feld vieler fast gleichstarker Gruppen nicht weiter als bis zum 12. Platz vorarbeiten.

Spaß gemacht hat es trotzdem und auch die Gilchinger und Pfaffenhofner hatten Erfolgserlebnisse zu verbuchen: Haben sie es doch beide geschafft eine Platzierung zu erreichen, die nächstes Jahr eine bessere Ausgangsposition verspricht! Glückwunsch!

Aber zur Deutschen zu fahren heißt ja nicht nur dreimal in ne schick geschmückte Halle mit a bissal mehr Zuschauern wie normal einzulaufen, sondern auch fünf Tage am Stück mit den Mädels zu verbringen. Manchmal anstrengend, aber immer wieder lustig!

Los ging’s am Mittwoch schon um 6.30 Uhr - 9 Stunden Fahrt warteten auf uns. Dank alter Autofahrklassiker wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ und „Ich packe meinen Koffer“, vergingen die wie im Flug. Und Nein, es saßen nicht nur die Kleinen im Bus, was bei dieser Spielauswahl wohl naheliegend wäre!

Auf der Anlage angekommen hieß es dann Fläming führen, alles begutachten und dann konnten wir schon gleich, ohne Stunden zu warten, dass irgendwelche Pferdebeine fertig massiert sind (Hiermit einen lieben Gruß an unsre T1: Versteht uns nicht falsch, wir fahren natürlich viel lieber mit euch zusammen auf die Deutsche! Aber das war schon echt angenehm ;) ganz schnell zu unsrer Unterkunft fahren.

Alle drei bayrischen Gruppen wohnten diesmal im selben Hotel, was uns einen sehr lustigen Abend mit Ligretto und „Wer bin Ich?“ spielen im „Gilchinger Loft“ bescherte.

Der Donnerstag hielt, außer der Verfassungsprüfung, welche der Fläming bravourös meisterte und ein wenig Bocktraining für uns, nicht viel spannendes bereit. Da ging es in Kaposvar mit dem ersten Umlauf schon interessanter zu und wir riefen einen EM-Liveticker an Flämings Boxentür ins Leben, der im Laufe des Wochenendes wuchs und wuchs und wie ihr wisst, mit einer positiven Nachricht endete: EUROPAMEISTER!!!

Dann folgten die Starts. Da wir bayrischen Gruppen immer recht nah beieinanderliegende Startzeiten hatten und somit keine Zeit die jeweils anderen anzuschauen, konnten wir nicht unser ganzes Repertoire an neu gedichteter Anfeuerungsschreie loswerden. So kamen leider nur die Gilchinger in den Genuss, uns Goldkehlchen zu vernehmen.^^ (Dabei hatten wir auf der Hinfahrt im Bus so schön geprobt, oder Steffi?)

Aber wenn wir unser Gebrüll auf die Voltihalle beschränken, heißt das noch lange nicht, dass die mitgereisten Eltern des genauso handhaben! Nein, die ließen auch noch abends in einer gut besuchten Pizzeria ihr Fangegröle hören! (Ich kann hier mit einem Grinsen davon erzählen, meine waren ja nicht dabei ;p Die Mädels mit anwesenden Eltern fandens eher peinlich!) Aber entscheidet selbst, ob ein „Parole: Vollgas!“ und „Bayerpower!“ zu so einem Anlass angemessen ist!

Nicht böse sein liebe Eltern – Ihr seid trotzdem oder gerade deshalb, die Besten!!! Was täten wir nur ohne euch als Fotografen, als Sektlieferanten, als Stimmungsmacher und vor allem als Chauffeur!? DANKE! 

Jaaa ... das war’s dann eigentlich auch schon mit der diesjährigen Deutschen Meisterschaft. Schön war’s und wir freuen uns wenn wir nächstes Jahr in Alsfeld wieder dabei sein dürfen! Natürlich gab’s einen tränenreichen Abschied, ganz besonders wegen unsrer Klenen, die nächstes Jahr aufgrund ihres Umzugs mit den Thüringern angreifen muss.

Aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft uns auf  die diversen Autos aufzuteilen, nur um uns gleich darauf noch mal im Hotel zum Koffer abholen wiederzutreffen, ge Vroni?! Und dann es ging direkt los Richtung Malle, Schottland, Dänemark oder zur Nordsee, ein paar fuhren auch erst noch mal nach Hause bevor sie in den Urlaub starteten oder noch starten werden – Viel Spaß dabei Michi! (Wir Bayern haben diesmal ja den Luxus von noch gut 4 Wochen Schulferien nach der Deutschen!)

Also vielen Dank noch mal all denen die uns dieses Jahr so nett die Daumen gedrückt haben, wir freuen uns schon auf die neue Saison mit euch und könnens kaum noch erwarten mit den Planungen zu beginnen!

Haltet die Ohren steif – eure T2

Zwischenbereicht

Bei drei Wochen intensivem Deutsche-Training und vorallem vielen freien Ferientagen, an denen man sich treffen und stundenlang telefonieren kann (besonders Vroni, Michi, Katha & Moni) fällt da natürlich so einiges an:

 

Aber der Reihe nach:

 

Das Wochenende nach der Bayrischen Meisterschaft sind wir gleich mal wieder alle bei Datzers eingefallen um unsere bevorstehende Trennung (Junior-Team und Deutsche-Team) besser verkraften zu können! Der Abend war mal wieder ein voller Erfolg und Dank Sarah wissen wir jetzt auch wer die „einzig wahren Profis“ sind ;p

 

Danke auch an Monis Mama, die uns Horde von Narrischen, mit stoischer Ruhe erträgt und immer wieder ein grandioses Frühstück bereitstellt!

 

Aber auch bei uns geht’s nicht immer harmonisch zu.

Der Versuch einheitliche T-Shirts für die Deutsche zu kaufen, zeigte es deutlich! Dafür waren schon zwei Anläufe und hitzige Diskussionen nötig. Aber letztendlich (nach dem Besuch von gefühlten 10 H&Ms und 20 New Yorkern) haben wir uns dann doch geeinigt.

War das schon schwierig, war ein gemeinsamer Kinobesuch völlig unmöglich!

 

Und so saßen wir Großen (Silva, Michi & Katha) dann allein im Kino. Aber wir hatten trotzdem unseren Spaß und sogar ohne Vroni peinliche Momente (Sorry Süße, aber deine „gegen Laternenmast-Lauf Geschichte“ hängt dir halt immer noch nach ;)

Wieso kann man auch bitteschön angerufen werden, wenn man im Kinosaal eigentlich gar kein Netz hat?! Um davon abzulenken, haben wir dann im Anschluss gleich mal durchs halbe Kino hindurch unsre Plätze gewechselt, weil der Jo noch nachkam und wir uns somit einen neuen Viererplatz suchen mussten. Alles wohlgemerkt, nachdem der Film schon 20 Minuten lief! Peinlich, peinlich!

 

Abends sind wir dann noch gemeinsam zum Stall gefahren, um unsere EM-Mädels und die zwei geliehenen Jungs zu verabschieden! Das restliche Deutschland-Team, also die Einzels wie Gero & Co und die Drumrum-Leute  natürlich auch!!!

Irgendwann des nächtens hatten sie es dann doch endlich, trotz grantiger Lkw-Fahrer (gell, Tim?!), oder auch nur wenig besser: zunächst abwesender Busfahrer geschafft, sich selbst; ihre Tonnen von Gepäck (gell, Becci?! ;) und die Pferde zu verstauen und es durfte gewinkt werden!

 

Erzählungen zufolge lief dann auch alles glatt...bis zur ungarischen Grenze – da hieß es: „Passkontrolle!“ Und wer hatte seinen Perso im Koffer ganz  unten im Bus beim Gepäck? – Die Moni!!! Und wessen Koffer ging nicht auf, um den Pass rauszuholen? – Moni ihrer!!!

Aber Gott sei Dank waren ja handwerklich versierte Männer dabei und halfen der Moni aus der Patsche. (Tim, wir sind sicher du hättest ihn aufbekommen, hätte sich deine unkonventionelle Alternative zum Leatherman als etwas stabiler herausgestellt ;)

Wir wünschen euch hiermit noch einmal ganz, ganz viel Glück und sagen Danke für das nette Miniplakat zur Deutschen - hat uns sehr gefreut!

Die letzten Zeilen hier wollen wir der Annika gönnen, die uns nach der Deutschen leider verlassen wird, da sie mit ihrer Familie von München wegziehen muss!

 

Und an den Rest: Drückt uns die Daumen, dass an der Deutschen alles so klappt wie wir uns des vorstellen!


Danke schon mal im Voraus - eure T2

13.-15.07.07: Bayrische Meisterschaft in Riem

3 Tage bayerische Meisterschaften, dazu perfektes Sommerwetter...

 

Was gibt’s schöneres? 

 

Aus unserer Sicht Zweiter zu werden, aber das war uns dieses Wochenende trotz, im großen und ganzen guter Leistungen, leider nicht vergönnt. Zumindest bei den Richtern fand eine andere Gruppe mehr Anklang. Und so sah die Platzierung dann schließlich so aus:

 

                            1. Ingelsberg I

 

                            2. Pfaffenhofen I

 

                            3. Ingelsberg II

 

Natürlich waren wir traurig und enttäuscht, aber mit ein bisschen Abstand und dem Gefühl Vizemeister der Herzen geworden zu sein, können wir auch einen Dritten Platz verkraften.

 

Vor allem, weil wir uns jetzt schon rießig freuen, auf der Deutschen Meisterschaft zu zeigen, was wir können!!

 

Drumherum hat sich natürlich auch wieder so einiges ereignet. Zwar gab’s diesmal keine Wespenstiche, dafür aber Nasenbluten, das genau dann anfing, als man schon halb im Zirkel drin war und erst mal keine Chance mehr auf ein Taschentuch hatte!!!

 

In Zukunft wird wohl neben unserer Ersatzpeitsche ein ganzer Sack eventuell benötigter Dinge am Zirkelrand liegen! Man weiß ja nie was noch kommen mag. 

 

Zur allgemeinen Belustigung traf die Vroni ein verirrter Pferdeapfel mitten am Rücken. Nach minutenlangem Ekel unsererseits (O-Ton:„Ihh...Scheiße!), erbarmte sich dann doch jemand und befreite die Arme davon.

 

Das tolle an dem Wochenende war, dass wir endlich mal wieder alle vereint waren: Unsere zweite Auswanderin Elena – seit 1 Woche aus Costa Rica zurück – kam wie die Ex- Voltis Aurelia und Sophia zum zuschauen. Die Michi ist sogar schon wieder aushilfsweise bei der T3 mitgestartet. Anabel hat sich auf ihren Krücken angeschleppt und unser noch-Ex-aber-wir-hätten-ihn-sooo-gern-wieder Co-Trainer Jo hat sich sogar extra freigenommen! (ob wir Aktiven der alleinige Grund dafür waren sei jetzt mal dahingestellt... ;-)

 

Danke es war sehr schön mit euch – wir hoffen es dauert diesmal nicht so lange bis man sich wieder sieht! 

 

Allen anderen wünschen wir jetzt schon mal ganz schöne Ferien und an die Gilchinger: Viel Spaß beim Training, wir sehen uns in gut 3 Wochen in Höchstform... wir haben ja schließlich eine Mission zu erfüllen ;) 

 

Eure T2

30.06.07-01.07.07: Oberbayrische Meisterschaft in Vaterstetten

Drei Tage Meisterschaft in einem Bericht zusammenzufassen ist fei mal gar nicht so leicht! Schon gar nicht wenn ein Großteil von uns 15 Stunden pro Tag auf  der Anlage verbracht hat, sei es weil sie Junior starten mussten, ihre kleine Turniergruppe longiert werden wollte, oder einfach weil sie superfleißige Eltern haben, welche von morgens bis abends am Helfen waren!

 

Zusammengefasst die wichtigste Erkenntnis dieser Oberbayrischen:

Das Singstar-Training im Rahmen diverser Übernachtungspartys scheint sich gelohnt zu haben! Für das Anfeuerungslied, welches wir der T1 geträllert haben ernteten wir sogar Zwischenapplaus! (Castet Popstars nicht grad schon wieder?!)

 

Nein Schmarrn, kleiner Scherz am Rande ... wir sind uns schon bewusst, dass unsere Qualitäten wohl doch eher im Voltigieren zu finden sind! Und dank dem Fläming, der mal wieder super gelaufen ist konnten wir dies auch allen beweisen!

 

Schon am Freitag landeten wir mit einer sauberen Pflicht auf dem zweiten Platz und trotz etwas Schlafmangel aufgrund von ausgiebig zelebrierten Abifeiern am Abend ließen wir auch am Samstag in der ersten Kürrunde, die anderen Gruppen hinter uns.

 

Obwohl die Kür schon am Samstag Spaß gemacht hat, war der Sonntag einfach perfekt! Es hat alles gepasst: Unsre Vorfreude auf die Kür ... die Musik, die immer haargenau an der richtigen Stelle war, um unsere Handbewegungen so richtig wirken zu lassen ... die „Ohh“s und „Ahh“s des Publikums bei Vronis Grätschsprung am Anfang ... und vor allem die Stimmung in der Halle beim Ein- und Auslaufen! (Von der Musik haben wir nicht mehr viel gehört!)

 

Mit dieser souveränen Vorstellung vom Wochenende im Rücken können wir nun etwas entspannter  zur Bayrischen fahren, während der Kampf um die restlichen Tickets zur Deutschen in die heiße Phase geht. Schon lange war es nicht mehr so knapp und so viele Gruppen wie dieses Jahr, konnten sich selten Hoffnungen machen fahren zu dürfen!

 

Natürlich haben auch wir unsere persönlichen Favoriten, mal schau’n, ob sie es in knapp einer Woche schaffen! Daumen drücken tun wir auf alle Fälle!

 

Ansonsten lässt sich von dem Turnierwochenende noch festhalten: Wespenstiche kurz vor dem Start scheinen im Trend zu liegen! Diesmal hatte die Vroni das zweifelhafte Vergnügen ;)

 

Mal sehen, wen es an der Bayrischen trifft... bis dahin – eure T2

23.06.07: Niederbayrische Meisterschaft (offener Tag) in Dingolfing

Erst einmal eine schlechte Nachricht: Von Hamburg wird’s keinen Bericht mehr geben, da ich nicht mit dabei war und die Junioren das Schreiben nicht selbst in die Hand nehmen wollten. Das einzige was ich sagen kann ist, sie hatten trotz, oder gerade wegen 5 Stunden Staustehen tierisch viel Spaß! Falls ihr mehr wissen wollt, sprecht sie einfach mal auf ihre Autobahnerlebnisse an, sie erzählen liebend gern und ausführlich davon!

 

Und jetzt die super-duper-wahnsinnig-tolle Nachricht von letztem Wochenende: 

 

Wir haben endlich mal wieder gewonnen!

 

Und zwar den offenen Tag bei den niederbayrischen Meisterschaften in Dingolfing! Das Gute ist, dass bis auf Gilching alle Gruppen da waren, die mit uns um einen Startplatz auf der Deutschen kämpfen. Die erste Runde geht an uns! Freu! Runde zwei wird schon diesen Freitag eingeläutet: Die oberbayrische Meisterschaft bei uns am Stall! Für Spannung ist also gesorgt.

 

Angefangen hat es am Samstag in aller Herrgottsfrühe mit Pferdeinflechten, den Job werden Moni und ich jetzt wohl nicht mehr loswerden, die Starts scheinen nämlich nur gut zu laufen, wenn wir zwei es machen.

 

Da Pflicht und Kür zeitlich getrennt waren hatte die Lisa zwischendrin ganz entspannt Zeit sich gleich zweimal von ner Wespe stechen zu lassen! Aber bis zur Kür war alles wieder gut und auch der beißende Zwiebelgestank, welche zur Schmerzenslinderung benötigt wurde, hatte sich verzogen.

 

Kür lief dann auch bis auf ein bisschen Hektik am Anfang, da der nette Herr an der Musik nicht auf unser Handzeichen gewartet hat und ein paar andere minimale Unsicherheiten, ziemlich gut.

 

Beim letzten Block haben wir dann richtig Party gemacht, wir hatten wirklich Spaß da oben! Ich glaube man hat es uns auch angesehen ;)

 

Das der Start so super war und vor allem Spaß gemacht hat, haben wir dem Fläming zu verdanken, der verdient ne 8,0 bekam! Es ist wirklich was anderes, wenn das Pferd einfach unter dir läuft und einen Galoppsprung wie den nächsten macht! Das klappt beim Lord halt leider noch nicht so!

 

Der Veranstalter wollte es diesmal anscheinend besonders spannend machen und hat die Noten erst ganz knapp vor der Siegerehrung bekannt gegeben. Letztendlich hieß es dann Wir mit einer 7,632 vor Starnberg, Daglfing und Regensburg.

 

Ein super Ergebnis! Nur die Sache mit der Ehrenrunde muss die Annika noch ein bisschen üben, schon allein deswegen haben wir uns vorgenommen nächstes mal wieder vorne zu stehen!

 

Zugegeben, gegen die T1 könnte des a bissal schwer werden ...  aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Wunder soll’s ja schon früher mal gegeben haben ;-)

                                                Eure T2

19./20.05.07: CVI in Stadl Paura

München, 23 Uhr, 6 Stunden nach Stadl Paura ... der Ohrwurm bleibt!

 

Nach gut 50 Gruppenküren und gefühlten 2 Millionen Einzelvoltigierern innerhalb der letzten 48 Stunden, muss das wohl so sein!

 

Wie wir auf diesen Wahnsinnsschnitt kommen? Ganz einfach:

 

Samstag um 6.30 Uhr aufstehen, zammpackln, Puschel nicht vergessen (Def: Zum stimmungsvollen Anfeuern unbedingt benötigtes Utensil; findet auch im Cheerleederbereich Verwendung; Verb: puscheln, gepuschelt; Handhabung: siehe Fotos ;) und mit nur einer Pinkelpause ab zum CVI nach Stadl Paura!

 

Wir, das waren in diesem Fall Silva, Lisa, Vroni und als Chauffeur und Zeltaufsteller meine Wenigkeit – Katha.

 

(Unsre Kathi kam am Sonntag ebenfalls auf Stippvisite vorbei.)

 

Da wir selbst nicht an den Start gingen, uns aber nicht die Atmosphäre von einem der schönsten Turniere des Jahres entgehen lassen wollten, haben wir Zelt und Schlafsack eingepackt und sind der Ersten, der Dritten, den Regensburgern, den Gilchingern und Pfaffenhofnern in den Süden nachgereist.

 

Das somit halb Bayern zugegen war, war am Sonntag beim Start unserer Vampire von entscheidendem Vorteil: Nicht einmal bei den Österreichern war es in der Halle lauter!

Es sollte das entscheidende CVI des Jahres werden, schließlich war Ulla’s Ansage nach dem knappen Ergebnis bei der Bundessichtung klar: Wer diesmal vorne ist darf auf die Europameisterschaften fahren!

 

Vielleicht könnt ihr euch vorstellen wie es um unser Nervenkostüm bestellt war: nur unwesentlich besser wie bei der T1; Abi schreiben ist ein Klacks dagegen!

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben unsere Mission-„Stadl Paura 2007“ erfolgreich abgeschlossen und die Erste zum Sieg gepuschelt!!!

Mit einer beinahe perfekten Kür im Finaldurchgang am Sonntag ham sie den Sack zuagmacht und Wildegg (ging immerhin für Österreich auf der WM 2006 in Aachen an den Start!) und Köln auf die Plätze verwiesen und sich somit das Ticket zur EM Anfang August, in Kaposvar gesichert!

 

Ihr wisst schon was das für euch heißt!? Das Angenehme mit dem noch Angenehmeren verbinden und den Sommerurlaub in Ungarn planen!

In diesem Sinne, viel Spaß und Erfolg beim Eltern überreden ;)

 

Eure T2

17.05.07: Kürturnier in Riem

Hi Ihr!

Es freut uns zu hören, dass euch unsere kleinen Geschichtchen hier gefallen und auch zum lachen bringen!

 

Uns selbst aber vergeht langsam das Lachen; irgendwie will das Pech dieses Jahr nicht von uns lassen!

 

Nach dem ganz passablem Turnier vor gut einer Woche in Otterfing, wo wir den ersten Platz nur durch einen Haufen unnötiger Bodenberührungen verschenkt haben, gingen wir am Donnerstag eigentlich zuversichtlich beim Kürturnier in Riem an den Start.

Da der Lord von Turnier zu Turnier immer besser gelaufen ist und uns seine Unregelmäßigkeiten in der Kür weniger zuschaffen machen als in der Pflicht, hatten wir insgeheim auf den ersten Sieg des Jahres gehofft!

 

Es fing ja auch ganz vielversprechend an, aber dann kam Anabels Abgang (nach einem übrigens wunderschönem Block) und unmittelbar darauf dieses unheilvolle Schnalzen, welches man kein zweites Mal hören will!

 

Nachdem sich die Helden von Sanitätern dann endlich mal in den Zirkel bequemt hatten, haben sie doch tatsächlich gefragt ob sie hinaus GEHEN könne!?! Und nur Lisas Einsatz (einer Ex-Trainerin unseres Vereins und Ärztin) haben wir es zu verdanken, dass die Sannis in ihrer Panik nicht unser hundsteures Trikot zerschnitten haben! Jungs, da gibt’s nen Reißverschluss, wir sind nicht drin eingenäht!

 

Das traurige Ende der Geschichte: Der schlechteste Fall ist eingetreten und Anabel muss sich nun mit einem Kreuzbandriss rumschlagen!

 

Wir wollen ihr hier noch einmal alles Gute und viel Mut und Durchhaltekraft wünschen, welche sie mit Sicherheit in den nächsten Wochen brauchen wird! 

Du schaffst das Anabel!

 

In der Hoffnung, dass euch so was nie passieren möge - Eure T2

06.05.07: 3. Turnier in Gilching

Ja, wo fängt man denn diesmal an euch vom Turnier in Gilching zu erzählen?

 

Beim vorletzten Training, nach welchem unsre Moni mit einem, in ziemlich ungesund aussehende Richtungen zu verbiegenden Daumen ankam?

 

Oder vielleicht doch erst beim letzten Training am Freitag, wo die Vroni bei ungefähr 25°Grad mit fettem Schal und ABC- Wärmepflaster  aufm G’nack in der Halle stand und uns versuchte klarzumachen, wie sie als knackige 15-jährige (oh, sorry - fast 16) zu einem Altfrauenleiden wie einem ausgerenktem Wirbel kommt?!

Ihr seht, auch wir werden von Verletzungspech nicht verschont, (nicht zu vergessen unsere Melina, die schon seit zwei Wochen mit einem Bänderriss außer Gefecht gesetzt ist!) und so gingen wir halt am Sonntag mit einer, na sagen wir mal, sehr spontanen Kür an den Start!

 

Als erste Gruppe in Abteilung A hatten wir diesmal das Pech, dass uns der schwarze Peter zufiel, den noch ganz in D-Gruppen-Übungen eingelullten Richtern die guten Noten rauszulocken. Was uns offenbar nicht so wirklich geglückt zu sein scheint! Ja gut, mit einigen Patzern im Stehen und einer Trabeinlage vom Lord in der Kür kann man zugegebenermaßen nicht die Traumnoten erwarten, aber etwas enttäuscht hat es uns schon, waren wir doch der Meinung auf alle Fälle gut gekämpft zu haben und etwas mehr zu verdienen!

Aber jeder ist seines Glückes eigener Schmied und uns so werden wir weiterkämpfen, mit unserem Pferd, irgendwelchen Verletzungen und auch äußeren Bedingungen, bis wir eine Siegerehrung mal wieder wirklich zufrieden verlassen können!

 

Solltet ihr euch vielleicht noch zu guter Letzt über eine wie verrückt von der Halle zum Hängerparkplatz rasende T2 gewundert haben, seid beruhigt, wir sind (noch) nicht komplett durchgedreht!

Dieser Sprint, welchen Steffi übrigens trotz furiosem Start doch noch an Micha verloren geben musste ;), hatte seinen Ursprung darin, dass unser Lord zum krönendem Abschluss anscheinend der Meinung war, er müsse die Umgestaltung unseres Hängerinnenlebens in Angriff nehmen! Warum sollte Pferd auch hinter dieser blöden Stange stehen bleiben, wenn man es sich doch darauf ebenfalls mehr oder weniger, bequem machen kann!?
 

Ihr seht, langweilig wird’s bei uns bestimmt nie!

 

Also, in diesem Sinne auf baldige, neue Abenteuer – Eure T2

21./22.04.07: Turnier in Honsolgen

Für die Premiere unserer neuen Seite hatten wir uns eigentlich etwas positivere Neuigkeiten gewünscht, aber man kann es sich nun mal nicht immer aussuchen und nur weil es bei unserem Start am Wochenende in Honsolgen nicht so toll gelaufen ist, euch noch länger hinzuhalten wäre ja auch nicht fair! Wie heißt es doch so schön:  

 

„In guten wie in schlechten Zeiten"

 

Allen, die nicht live vor Ort waren oder auf sonstigen Wegen vom Turnier erfahren haben, sei kurz und schmerzlos gesagt wir waren richtig schlecht. Und das müssen wir voll und ganz auf unsere Kappe nehmen. Faro’s Leistung als Grund vorzuschieben wäre eine fadenscheinige Ausrede, auch wenn er es uns in der Kür zugegebenermaßen, nicht immer leicht gemacht hat. Jeder von uns ist in der Pflicht weit hinter seinen Leistungen geblieben und hat noch Spielraum nach oben! Das ist uns auch allen bewusst und glaubt uns, wir setzen alles daran, dass ihr eine derartige Vorstellung in Zukunft nicht mehr zu sehen bekommt!

 

Wir wissen, wir haben einige für uns sehr wichtige Personen in In-und Ausland mit unseren Leistungen enttäuscht, aber passiert ist passiert und lässt sich nun nicht mehr ändern, also lasst und optimistisch auf’s nächste Turnier in Gilching blicken!

 

Es gibt aber auch noch freudige Ergebnisse vom Wochenende zu berichten: So hat unsere Juniorteam, bestehend aus den Kids der T1 und T2, (hoffe sie sind nicht böse, wenn ich sie hier so nenne ;-)) souverän den ersten Platz erreicht und sich somit das Ticket für die Bundessichtung am 2./3. Juni in Hamburg gesichert! Respekt!

 

In diesem Sinne hoffen wir, dass sich für all unsere Gruppen diese Saison noch genauso positiv entwickeln wird und bauen darauf, dass ihr ein klein wenig wie Fußballfans seid, die auch nach einem Grottenkick ihrer Mannschaft zwei Wochen später wieder ins Stadion rennen, um sie lautstark zu unterstützen!

 

Danke und machts gut – Eure T2