Berichte

Wir bemühen uns, nach jedem Turnier oder größeren Ereignissen hier einen Bericht online zustellen, damit ihr auch immer auf dem neuesten Stand bleibt! Diese werden übrigens von der Katha verfasst!

Update Juli 2011

Es ist schon so lang her, dass ich für euch was schreiben durfte, dass ich erst mal selbst in unseren Berichten stöbern musste, was denn eigentlich aktueller Stand der Dinge ist. Dabei ist mit Schrecken aufgefallen, dass wir zwar unsere Freude über die EM-Nominierungen kundgetan haben, aber ihr noch gar nichts von unserer Fahrt zur ersten Sichtung - dem Preis der Besten in Darmstadt – zu hören bekommen habt. Dabei hatte dieses Event wirklich Unterhaltungspotential!

So haben sich nämlich von T2 bis T5 sowie mit VIP TT Vroni, Fotosandra und ein paar Ehemaligen insgesamt 22 Puschler auf Reisen gemacht. Eindeutig unsere größte Fanfahrt und man kann festhalten, dass wir an dem Wochenende zwar nicht der erfolgreichste aber durchaus der lauteste Landesverband waren =) Mit Startern, Mamas, Papas & Co. haben sich fast 50 Ingelsberger auf der Anlage rumgetrieben. Ganze 16 davon schlugen ihr Nachtlager bei crazy Fotoina auf. Vom Boden im Wintergarten war nach unserer Belagerung nichts mehr zu sehen, eine Dusche für Alle und ausreichend Pizza zum Lena-Eurovisionsabend („popular nänänä popular“), der da ja auch noch anstand... Herz was willst du mehr? Schlaf würde jetzt die Lisa sagen, ist sie doch quasi direkt von der Abifeier nachts um halb 5 zum PdB aufgebrochen [„quasi direkt“ deutet hierbei auf vorangegangene, nächtliche Koordinationsanrufe, die unser komplettes 15-köpfiges Wintergartenidyll aus dem Schlaf gerissen haben hin ;-)]

Daneben gab’s natürlich wieder eine Vielzahl weiterer erinnerungswürdiger Szenen. Angefangen bei authentischen Kommentaren des Meisters himself zu Lisas After-Party-Erscheinung: „Lisa, du siehst echt sch**** aus!“ (Tja, der Mann nimmt eben nur selten ein Blatt vor den Mund), über Gespräche mit den IDAs wo’s eigentlich gar nicht nötig ist zu sprechen, freudiges Wiedersehen mit zumindest Teilen der Mühlis, ein erstmaliges Meet and Greet mit den Filmern vor dem Herrn – Metelen, bis hin zu Flo’s Frage nach 15 gemeinsamen Tribünenminuten und den ersten Schreckensfingernägeln im Oberschenkel: „Geht des jetzt des ganze Wochenend so, dass ihr so... emotional zuschaut?!“ Ähm JA – und unsre eigenen Mädels kommen erst noch! :-D

Schön war’s und der PdB ist nach unserer letztjährigen Premiere auf dem besten Wege eine feste Größe im Fankalender zu werden.

Anschließend wurde es für uns nach Trophy, von der ja schon berichtet wurde und Beginn der Pfingstferien, mit selbst starten etwas ruhiger, aber dafür forderten diverse Live-Streams und Chats unsere volle Konzentration. Zuerst durften wir unserer kleinen Caro und der großen Nico vom letzten Jahr bei ihrem ersten T1 Auftritt in Wiesbaden kräftig die Daumen drücken und dann stand in Krumke auch schon gleich die Entscheidung der Junioren und eine Vorauswahl der Senioreneinzel für die EM an. Wir hätten niemals gedacht, dass uns pixlige, kleine und oft aus der linken untern Ecke herausgaloppierende Pferde und Voltigierer (aber wir wollen ja nicht lamentieren; der Voltifreak an sich ist mit jeglicher Qualität zufrieden, Hauptsache es stockt nicht!) via Internet soviel Gänsehaut und Herzklopfen bescheren könnten, aber so war’s! Til, Olaf und seiner kompletten Crew sei Dank! Auch die Regi begeisterte und durfte als eine der letzten vier Einzel zum CHIO fahren.

Davor galt es aber zunächst die oberbayerische Meisterschaft bei uns am Hof durchzuführen. Für uns wäre es fast die größte Herausforderung des Wochenendes geworden unser Pferdchen nach einem Koppelgang, welcher der Schmutzschicht aufm Romeo nach zu urteilen mit sehr viel Freude verbunden gewesen sein musste, wieder in vorzeigbare Form zu bringen! Man stelle sich hierfür bitte Schlamm in mehreren Lagen und über das ganze Tier verteilt, stetig genährt von leichtem Nieselregen, vor. Aber einmal getrocknet hatte selbst dieser meiner neu entdeckten Wunderwaffe, dem Kuhstriegel, und dem in Leonberg gewonnen Zauberhandschuh nichts mehr entgegen zu setzen und wir konnten in die drei Durchgänge des Wochenendes starten.

Pflicht und die Sonntagskür (gibt auch ein Video davon) waren ganz in Ordnung, nur am Samstag gab DER Gürtel, welcher schon mit Maria 2009 Europameister wurde den Geist auf und seitdem ist im Rückwärtsblock irgendwie der Wurm drin. Nein, wir sind gaaaar nicht abergläubig und der blaue Pulli, den unser allerbester Greg immer so wunderbar trägt, hat in Wahrheit auch keine Bedeutung – NOT! =)

Wir sind jedoch guter Hoffnung, dass wir diese leichte Schieflage (à Bild) bis zur Deutschen wieder unter Kontrolle bekommen.

Am Wochenende darauf stand dann das CHIO in Aachen an und obwohl wir dort natürlich nicht selbst involviert waren, machte dieses das Bachelorarbeitschreiben auch nicht wirklich einfacher. Wir saßen alle wider besseren Wissens via Facebook oder sonst wie connected vor Clip my Horse, haben uns unter anderem von Nicolas Andreanis neuer Kür beigeistern lassen [„vom Handstand in den Handstand in den Lieger! Wieso kann der so was und warum bricht der sich dabei eigentlich nicht den Arm?!“] und uns mit der T1 und dem Publikum über deren zwei geniale Küren gefreut. Während dort die letzten Fahrkarten zur EM für die Einzelvoltigierer verteilt wurden, lief bei uns in Bayern noch ein zweites Event mit „etwas“ weniger Aufmerksamkeit aber mit ebenfalls interessanten Ausgang ab: Die Nominierung für die bayerischen Doppelpaare zur Deutschen. Und was sollen wir sagen… unser Lohrmann hat’s dapackt! Okay, das ist vielleicht etwas zu hochtrabend formuliert, mangels Konkurrenz fiel nämlich ein wirklicher Kampf um den ersten Platz aus, da sich das letztjährige Siegerpaar Jonas & Hanna von den Gilchingern, kurzfristig entschieden hatte nicht zu starten, aber wer weiß, was dennoch gewesen wäre…

Flo und seine Augsburger Partnerin Diana Häusler werden also auch auf der Deutschen in Elmshorn zu sehen sein und der Herr somit im Doppeleinsatz (haha, welch Wortspiel^^) Drückt schonmal die Daumen! Wir werden uns um bewegtes Filmmaterial in dieser Angelegenheit bemühen, denn selbst uns blieb bislang verborgen, was das Ergebnis seiner sonntäglichen Trainingseinheiten in Augsburg ist. Er spricht zwar gerne unser Flo, aber scheinbar zu selten über dieses Thema.

Und damit wären wir dann auch schon^^ beim letzten Wochenende und somit den bayerischen Meisterschaften angekommen. Traditionell bei uns die letzte Sichtung zur deutschen Meisterschaft und großes dreitägiges Event zusammen mit den Dressur- und Springreitern, was uns bei der zwei Stunden dauernden Siegerehrung nochmals deutlich und leidvoll in Erinnerung gerufen wurde.

Aber von vorne: Am Freitag wurden Jule & Lisa, die als glückliche Nachabi-Girlies die einzigen mit viel Freizeit sind, ein weiteres Mal zum Verfassungs-Schickmach-Kompetenzteam erkoren und legten damit den Grundstein für das, wie ihr mitbekommen habt, erfolgreiche Wochenende.

Im Nachhinein fast genauso amüsant wie Alex sein kurz-vorm-Podestpurzler-Move auf dem Bild oben, in dem Augenblick aber eher weniger lustig war die Samstagskür ohne Musik, wie an meinem scheinbaren „Todesblick“ Richtung Musik zu erkennen gewesen sein soll. Wie gut in diesem Fall, dass sich uns kurz vorher Thomas vorgestellt hatte. Jener Mann, der in Riem immer die super Videos produziert und auf Youtube lädt. Er reagierte auf unser Schweigen auf seine Frage: „Seid ihr heute oder morgen bessser?“ sehr passend mit: „Ach, ich film einfach beide Tage!“ Hier das Ergebnis. DANKESCHÖN für die Mühe, wir haben uns sehr gefreut!

Wenn wir genauer drüber nachdenken, haben wir uns am Wochenende über ganz schön viele verschiedene Dinge gefreut! Zum Beispiel darüber, dass wir alle komplett mit unseren rot-schwarzen Kürhaarteilen einlaufen konnten! Stand dies doch zumindest solang auf der Kippe, bis Verenas Mama extra nochmal schnell heimgefahren ist, um deren Zimmer auf den Kopf zu stellen [„Ich weiß selbst nicht wo’s war, aber meine Mama hat’s irgendwo gefunden.“] – Ach Gemüse, mit euch macht man was mit! :-* Da fehlen einem die Worte, genau wie wenn man die Freude darüber beschreiben soll, dass unsere Vroni wirklich das ganze Wochendende mit uns, unseren Frisuren und allen möglichen Dingen verbracht hat! Und die allerbeste Fotosandra, die sich immer so lange Wochenenden aufbrummt, um uns was schönes liefern zu können und unsere Homepage sowie die Ingelsberger Facebookseite mit ihren Goldstücken schmückt, hat sich sowieso mal wieder einen ganz besonderen Extraknutsch verdient! Was täten wir nur ohne euch alle?! Auch das Wiedersehen mit vielen anderen alten Gesichtern, die an so einer Bayerischen immer wieder aus der Versenkung erscheinen war toll! Und wir haben das erste Mal quasi den Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu Gesicht bekommen: Unsere Ehemalige Micha war samt Töchterchen Lena und Papa zum Zuschauen gekommen *gefällt uns*! Daneben war die Freude von Greg, der mit dem Rest der Junioren bayerischer Meister geworden ist, richtig ansteckend und auch für die lieben Worte von mehreren Lehrgangsteilnehmern des vergangenen Winters wollen wir uns hier gleich nochmal bedanken! Es war wirklich eine super Bayerische!

 

Puhh, ganz schön viel passiert in der letzten Zeit! Dafür, dass uns auch in Zukunft nicht langweilig wird, ist durch vier Wochen fleißiges Deutschetraining erst mal gesorgt. Nichtsdestotrotz sind wir grad am Planen, ob wir nicht noch einen dreitägigen EM Aufenthalt in Le Mans dazwischen schieben könnten. Zur Umsetzung fehlt uns nur noch ein passendes 7-9-sitziges Gefährt. Wer also zwischen München und Stuttgart (=unsere Reiseroute Richtung Frankreich) ein solches besitzt und noch 4-5 Plätzchen für uns Verrückte frei hat oder gerade jetzt darauf gekommen ist, dass so eine Reise eine ziemlich gute Idee wäre – der melde sich bitte!

 

Ansonsten freuen wir uns schon jetzt darauf, ganz viele von euch an der Deutschen zu treffen – zumindest zeitweise die Tribüne zu rocken, gell liebe IDAs- und auf mal wieder viele andere Erfahrungen und Erlebnisse. Das wird ein Spaß!

VORFREUDE, VORFREUDE, VORFREUDE!!!

Ganz liebe Grüße von eurer T2

02./03. Juni 2011: Voltigier Trophy und Sichtung in Riem

Ähm also, ja… krasse Gschicht!

Eigentlich wollt ich mich ja nicht mehr zu einem Bericht hinreißen lassen, because of echt dramatischen Zeitmangel in Uniangelegenheiten, aber dann kamen meine allerliebsten Girlies daher und meinten: „Och nööö! Das ist das erste Hach dieses Jahr…!“ Was soll man dem noch entgegensetzen?! Wo se recht ham, ham se Recht!

 

Also zuhören Leute! Es waren wirklich zwei fast unbeschreibliche Tage Voltiturnier und dass nicht nur wegen unsern langsam wieder bergauf gehenden Leistungen im Zirkel (die ihr im Übrigen öffentlich im Archiv bei Clip my Horse findet) sondern dem ganzen Drumrum. Hier muss ich als aller erstes ein Loblied auf die Trophy singen (T’schuldigung an alle Hallenanwesenden, die das eventuell das ein oder andere Mal schon gehört haben dürften die Tage^^), aber es ist halt wirklich einfach eine geile Erfindung. Wie ihr wahrscheinlich im Laufe der Zeit mitbekommen habt, sind wir neben unserer eigenen Voltigiererei zusätzlich auch einfach echt verrückte Voltifreaks und genießen jede Ansammlung in dererlei Richtung und Topgruppen an größeren Turnieren. So war für uns neben den ganzen Specials, welche die Trophy mit Geldprämie, etc. zu bieten hat das Tollste, dass wir nun schon so oft mit all jenen zusammentreffen treffen durften, die wir sonst immer nur einmal im Jahr an der Deutschen wiedersehen oder wie die Lütisburger, wenn’s blöd läuft sogar nur über Youtubevideos mitbekommen. Ganz vorne bei diesen Wohlfühlmomenten stehen natürlich unsere „Gatherings“ mit den Mühlis (82 Tage im schlimmsten Fall ihr Lieben! Das geht ja gar nicht! Wir MÜSSEN da was zwischenschieben!) aber auch die Leos, die bei Lisa und Verena Unterschlupf für die Tage gefunden haben… ja hach… alles halt irgendwie!

Aber genug der Schwärmerei und zu den harten Fakten der 2 Tage:

Für uns war parallel zu den zwei Trophyküren noch Sichtung zur Deutschen Meisterschaft, was uns die Ehre einer Pflicht am wirklich frühen Donnerstagmorgen einbrachte. Leider war die dann nicht wirklich glanzvoll; gespickt mit einigen Patzern im zweiten Block und brachte uns einen zweiten Platz hinter den Gilchingern ein. Für unseren ersten Start der Saison in der original geplanten Besetzung etwas schade, aber mit dem Halbkrüppelbonus von Maria und Flo noch zu vertreten. Wir arbeiten schwer an Besserung! Da unsere Kürnote von dem ersten Trophydurchgang für die Wertung übernommen wurde, wurden wir offiziell nicht in der Sichtung mit Siegerehrung und drumrum platziert. Somit hat Gilching vor Pfaffenhofen, Rathsberg und unserer T3 die goldene Schleife abgesahnt, aber aus sicheren Quellen war zu vernehmen, dass wir notentechnisch aufgeholt haben und der beste bayrische Starter waren, was uns natürlich gefreut hat.

Dafür, dass wir alle bis jetzt immer noch ziemlich sprachlos sind wegen der ganzen – Zitat: „Emotions und Feelings, you know?“ -, hab ich eigentlich recht viele Worte gefunden, aber jetzt setzt’s dann wirklich aus, wenn’s um die Küren und Noten der Trophy geht! Gott sei Dank gibt’s die CMH Videos, so könnt ihr euch selbst ein Bild davon machen. Wir hätten im Vorfeld und auch nach den jeweiligen Unsauberkeiten im letzten Block nie, nie, niemals damit gerechnet, wen wir alles so schlagen und an wen wir nah herankommen würden! Das war schon echt Hammer und unglaublich!

An dieser Stelle ist dann auch der Dank für DEN EINSATZ unserer Scheffin für ihre Gute Laune Crew ganz gut platziert ;-) und selbstverfreilich auch für die Ellie, die Co-Trainerin mit den besten Arbeitskollegen, dem besten Gespür dafür, wann n perfekter Spruch kurz vorm Start angesagt ist, die uns immer einen Haufen Pferdearbeit abnimmt, die beste Basarführerin für die kleine Caro und diejenige, die sich bei gefühlten 25°C von der Notwendigkeit des blauen Pullis überzeugen ließ…und und und… DANKE!

Und euch da draußen danken wir für die vielen, vielen gedrückten Daumen im Vorfeld und sowieso all denen, die die riesige Halle am Donnerstag fast zum Platzen gebracht haben und allen die gerade jetzt im zweiten Tab Clip my Horse geöffnet haben! Es war ein tolles Gefühl und ihr seid sowieso die Besten!

Hach, Knutschis und Grüßis an jeden, der gern welche möchte! Wir sind happy und teilen gerade gern mit euch allen :-)

 

Bis zum nächsten Event – eure Zwote

 

07./08. Mai 2011: Turnier in Gilching/Mischenried

Alles neu…äh alt...äh…naja auf jeden Fall spannend macht der Mai.

So langsam beginnen wir uns echt zu fragen, was bei uns eigentlich kaputt ist, dass es ständig irgendwelche abenteuerlichen Geschichten zu erzählen gibt! Soviel Dramaturgie hatten wir für 2011 definitiv nicht eingeplant!

Da war ja nun zuerst die Fingerproblematik unserer kleinen Sophia und der kurzfristige Einsatz von Caro bei den ersten Turnieren. Kaum war der Finger auf dem Wege der Besserung und hatte mal wieder Trainingsluft geschnuppert, erreichte uns die nächste Hiobsbotschaft: Maria, liebevoll unsere Pflichtgöttin genannt, hatte sich in einer weniger liebevollen Zusammenarbeit von ausschweifender Freizeitaktivität und Einzeltraining den Mittelfuß gebrochen! Saxndi! Aber ganz nach unserem in vielerlei Situationen entwickelten und angewandten Verzweiflungsmotto: Wir ham‘s ja! sind wir mit beiden unserer Gemüsis (zur Erinnerung: das sind die weder Kleinen noch richtig Großen, also bei uns Verena und Sophia) und dem Bewusstsein, dass wir aller Voraussicht nach wohl nicht Pflichtzweiter hinter der T1 werden würden, nach Gilching gereist.

Erschreckender Weise ist das aber noch nicht das Ende vom Lied. Am Samstagabend hatte der Flo einen krassen Autounfall und es ist ein Wunder, dass alle fünf Mädels und Jungs, die dabei waren mit insgesamt nur zwei schmerzenden Schultern, einem kaputten Handgelenk sowie einer Platzwunde aus dem nun schrottplatzreifen Auto ausgestiegen sind! Glück im Unglück und schätzungsweise ne ganze Schar von Schutzengeln muss da beteiligt gewesen sein. Nach frühmorgendlicher Plan B Beratung und Kurzschluss mit Scheffin Steffi fiel die Entscheidung mit der Nico zu starten (in diesem Fall sehr gut, dass mit Jule, Lisa und VIP TT Vroni ein entscheidungsfreudiges Kreativ- und Planerteam eh schon bei Katha zwecks Turniernähe über Nacht versammelt war). Hello again 2010! Ihren geplanten Pflichtpart bei der T1 übernahm spontan die Michi und wir haben uns zwischendrin dann mal schnell überlegt, wie Nico das Floloch in der Kür stopfen könnte.

Schon mal vorweggenommen: Für all diese Geschehnisse waren wir mit dem wie es am Sonntag gelaufen ist echt zufrieden, überrascht und happy! Training? Was ist das?! ;-)

Vor der ganzen Aufregung erwartete die meisten von uns am Samstag aber zunächst ein toller Einstimmungstag in Gilching. Es stand die Begleitung der kleinen A-Gruppen auf dem Plan und Jule bestrasste den Gilchingern die Pflichttrikots. Eh schon alle da versammelt, haben wir den Abend noch gemütlich bei gemeinsamem Grillen mit Jonas, Domi unsrer alten Caro und Co. ausklingen lassen.

Man achte auf die Frisuren :-) Man achte auf die Frisuren :-)

Und weil wir Herdentiere sind, wie mit Sandras Foto nun endgültig beweisen ist, hat die halbe T2 plus Vroni die Nacht bei der Katha verbracht.

Nach einem Erwachen mit Schrecken - wegen Flos SMS und Anrufen in der Nacht - begann der Tag mit dem Frisieren und Start von Ellies & Kathas T4, die wegen Q12er Abi ebenfalls in einer Notversion eingelaufen sind.

Unser Pflichtstart ein wenig später war im Rahmen… zwei, drei Patzer u.a. im Stehen, ein paar Unsauberkeiten die bis zur Sichtung noch ausgemerzt werden müssen und der ein oder andere Schwung, wo noch mehr drin ist… das Übliche halt. Unser Verletztenduo die beide mit waren, hatte natürlich den Grund für den großen Pflichtrückstand sofort ausgemacht: Ihre Schwabenpower hat einfach gefehlt! – Joa scho, gsund werden bitte ihr beiden!

Gregor der Oberfilmer tauschte anschließend das blaue T2 Glücksoutfit gegen Trikot und lief ein weiteres Mal mit den T1 Mädels zur Voltigierpferdeprüfung in den Zirkel. Während die T4 kürfertig gemacht wurde bastelte der Rest an einer Nicoversion für unseren Auftritt. Zwei Stunden vor Start… Warum auch nicht! ;-)

Zugegeben so ganz sicher, was das werden würde waren wir uns alle nicht. Unser gefühltes Leistungsspektrum hing zwischen Himmel und Hölle… alles denkbar. Dabei waren die neuen Umbauten nur die Spitze des Eisbergs aller Veränderungen. Sophia nach knapp vier Wochen Pause und nur zweimal wirklichem Kürtraining zum ersten Mal mit der großen T2 im Zirkel und auch für Gemüsesophia war das Turnier die erste Bewährungsprobe für dieses Jahr, nachdem bei den ersten Starts Verena zum Einsatz kam. Dementsprechend war einfach mal alles neu! Wie gesagt, es lief recht zufriedenstellend und wir fragen uns, ob wir nun mal in den Luxus kommen dürfen unser Augenmerk auf die kleinen Details und eine gewisse Coolness auf dem Pferd zu richten, anstatt über essentiellen Besetzungsfragen zu verzweifeln. Wir haben das Gefühl, rein Wahrscheinlichkeitstechnisch müsste uns das Pech nun langsam verlassen. Für Spannung sollte dadurch, dass Jule bis zum nächsten Turnier in Otterfing auf Abifahrt ist und nicht mehr trainieren wird, sowie die Sachlage, dass wir noch nicht wissen, was mit Flo seiner Schulter ist dennoch gesorgt sein ;-)

 

Wie schön entspannend ist es bei dem ganzen Trubel, das wir uns am Wochenende einfach mal zurücklehnen und genießen können, was die Gruppen und Einzels aufm Preis der Besten so treiben werden. Haha schön wär’s, ihr kennt uns ja: Entspanntes Zuschauen unter T2 Mädels ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit! Trotzdem freuen wir uns darauf in fast kompletter Besetzung die Tribüne zu rocken und so viele alte, bekannte und seit der Deutschen schon vermisste Gesichter wieder zu sehen, eine Hansestadt Bayern-Württemberg Reunion zu feiern und natürlich unsere Mädels zu bepuscheln. Nicht nur wir hoffen, dass Darmstadt diesmal bereit für die Welle sein möge!

 

09./10.04.11 Kreismeisterschaft in Vaterstetten

Eine Nacht drüber geschlafen und immer noch ist in meinem Kopf ein so großes Kuddelmuddel aus Hach, krasse G’schicht, männlichem Wahnsinn und einfach toller Atmosphäre, dass es schwer fällt von unserem riesigem Heimturnier zu berichten.
Zwei Tage lang gab’s bei uns auf der Anlage großes Tohuwabohu. Von klitzekleinen Breitensport Schritt-Schritt Blümchen, Vögelchen und Hummeln, die sich alle zum Thema Frühlingserwachen tolle Sachen ausgedacht hatten, bis hin zu uns S-Gruppen war alles geboten. Mit dem heißesten Apriltag seit langem, war uns der Wettergott auch sehr gewogen und Lisa, der Blondie in unseren Reihen hat so gleich mal das Thema erster Sonnenbrand des Jahres abgehakt =)

Ernst wurde es für uns T2’ler erst am Sonntag, was uns allen ganz gelegen kam, konnten wir uns so schön langsam in heimischen Gefilden aklimatisieren. Denn trotz Trophystart im Rücken ist das erste Saisonturnier doch immer nochmal spannend. So viele bekannte Gesichter in der Halle, der erste Vergleich wo man im Verhältnis so steht und wie die Kür ankommt… entspannt ist anders :-):-) Dafür, dass aber auch am Samstag keine Langeweile aufkommen sollte, war schon gesorgt. Zum einen als Helfer am Zirkelrand, unsre Juniorenstarter Verena, Sophia und Caro waren eh gut beschäftigt und auch Katha und Lisa haben versucht ihre kleine T9 bei ihrem ersten Turnierstart unter Kontrolle zu halten. Carlotta war in der T6 am Start und erturnte sich mit den Mädels einen super zweiten Platz in L und Gregor ist nun nach einer Pferdeprüfung mit den T1 Mädels stolzer Besitzer einer goldenen Schleife.

Der Abend war dann ganz dem Thema „männliche Haarpracht“ gewidmet, was aber nur bei einem einzigen positiv verlief und zu wahrer Schönheit führte: Unserm Romeo, den wir gemeinschaftlich einflechteten. Die postpubertären bayrischen Jungs hingegen haben den Bock des Wochenendes geschossen. Jonas & Domi von den Gilchingern und unser Flo fanden es nämlich saukomisch sich alle über Nacht die Haare abzurasieren! Das Ergebnis lass ich einfach mal unkommentiert, ihr könnt ja anhand der Fotos selber urteilen. Unserem VIP TT Vroni jedenfalls blutete das Friseurinnenherz und wir sind dem Alex ja schon ein bisschen dankbar, dass er dem Greg bei ähnlichen Aktionen mit umgehenden Rauswurf drohte ;-);-)
Bevor der Pflichtstart anstand hatte zunächst der Faro seit langer Zeit wieder eine Turnierpremiere. Er und Ellie & Kathas T4 Mädels, die kurzfristig auf ihn umplanen mussten haben das mit Steffi an der Longe super gemeistert. Von unsrer Pflicht gibt es nicht viel zu berichten. Sie war nicht schlecht, aber wir haben alle noch Luft nach oben. Das Einlaufen barg jedoch wieder einen gewissen Unterhaltungsfaktor, war es doch beide Male wieder sehr speziell. Die Orientierung war diesmal zwar nicht das Problem, aber wenn die Musik einen Takt vorgibt, die Zuschauer einen anderen klatschen und der Flo dann irgendeine eigentümliche Interpretation genau dazwischen läuft, wird’s für uns Mädels dahinter irgendwann schwierig. [Merke: Bei nächsten Großevents unbedingt eine halbe Stunde für ein Tutorial einplanen!]

Hui und dann kam die Kür und es waren soooo viele Leute da! Viele Leute sind saucool und wir sind es ja eigentlich auch von der Oberbayrischen und den anderen größeren Turnieren gewöhnt, aber am Sonntag war es schon echt überraschend. Vor allem haben wir das vorher gar nicht mitbekommen, dass die Halle fast aus allen Nähten berstet. Wir laufen bzw. stolpern also nichtsahnend in den Zirkel - da schaut man ja noch nicht links und rechts – fächern vor Richter A auf und sehen plötzlichen diese vielen Menschen! Krasser Moment war das!
Wie die Kür gelaufen ist könnt ihr euch schon auf einem Video anschauen, da brauchen wir nicht mehr viel berichten. Spaß gemacht hat sie auf jeden Fall und wir sind happy, dass wir uns im Vergleich zu Leonberg letzte Woche steigern konnten.
Für unsre Junioren steht nun Koffer packen für die weite Reise zum CVI nach Florenz an und bei uns heißt es die kleine Sophia gesund pflegen, eine Osterferienwoche trainingsfrei ohne Skifahr- oder sonstige Verletzungen zu überstehen und dann sehen wir uns alle Anfang Mai in Gilching und gleich darauf hoffentlich lautstark am Preis der Besten wieder!
Hach, Vorfreude!

02./03.04.11 Voltigier Trophy Süd Leonberg

Tag 3 nach unserem Start in die Saison 2011. Naja fast 2011. Es gab nämlich die ein oder andere Komplikation auf unserm Weg nach Leonberg, die spontanes Umbasteln, Umstellen und quasi ein kleines „back to the roots 2010“ nötig werden ließ. Aber der Reihe nach:
T Startzeit minus 3 Wochen war bis auf die klitzekleine Kleinigkeit, dass wir mit der Performance unserer Kür wirklich noch nicht zufrieden waren und uns so ab und an Panikschübe heimsuchten, wenn wir an den baldigen Start in Leonberg dachten, alles in Ordnung. (Bei Lisa und Jule gab’s das Ganze sogar noch in doppelter Ausführung wegen bald anstehenden Abiturprüfungen!)

Startzeit minus 2 Wochen. Es kristallisierte sich dann heraus, dass unsre Trainerin Steffi nicht mit nach Leonberg kommen könne. Waren zu dem Zeitpunkt unsere Nerven dank ein paar erfreulich akzeptabler Kürdurchgänge im Training halbwegs unter Kontrolle, war es nun an der Ellie ein leicht mulmiges Gefühl zu bekommen: Fremdes Pferd, fremde und auch etwas^^ schwerere Kür als ihre bisher longierten M*-Küren und noch ganze viermal Training Zeit zum Eingewöhnen… joa, man wächst mit seinen Herausforderungen :-) Romeo und sie haben das dieses Wochenende dann aber sehr gut gemeistert und wir sind ihr sehr dankbar, dass sie den ganzen Stress auf sich genommen hat!
Stress oder vielmehr Spontanität war dann auch im letzten Training am Freitag gefragt. Sophia unsere neue Oberfrau hatte sich nämlich kurz vorher den kleinen Finger verknackst und bekam vom Onkel Doktor Sportverbot. Da wir aber nicht den lang entgegen gefieberten Trophystart verpassen wollten, haben wir bei der T1 um eine Caro-Leihgabe gebeten, die auch gleich bereit war uns zu helfen. T Startzeit minus 24 Stunden hat sie also schnell Auszüge von unserem neuen ersten Block gelernt und mit der Katha den letzten Block von 2010 aufgefrischt, was kein Problem darstellte und so konnten wir schönerweise doch in unser Lieblingsstartbundesland Baden-Württemberg und super sonnige Leonberg aufbrechen. Wir, die Zwote nun tatsächlich bei der großen Trophy! Wahnsinn!
Wahnsinnig war auch, wie viele liebe Leute uns des Wochenende unterstützt und begleitet haben! Angefangen bei unserer Ehemaligen Olli sowie Jonas & Hannah den „Gilchinger Konkurrenten“ über Familie Wenzel sowie Lohrmanns Pa & Mudda bis hin zu Eli und Nico aus der Ersten die nur für Sonntag mit VIP TT Vroni angereist sind und natürlich unsere beste Foto-Sandra. Von den vielen gedrückten Daumen allerorts ganz zu schweigen! Das war echt ziemlich cool, dankeschön euch allen und auch denen die keine so lange Anfahrt und persönliche Bindung zu uns hatten und sich dennoch auf uns gefreut haben. Ihr seid die Besten!

Um euch hier bei den Berichten übers Drumrum und Starten mal ein bisschen Abwechslung zu bieten, hätten wir eigentlich den Flo einen Erlebnisbericht von seinem ersten großen Turnier verfassen lassen können. Aber vielleicht ist uns Mädels die Gefahr doch zu groß, dass er wenig löblich von uns spricht :-) Er würde sich bestimmt beschweren, dass wir amüsiert ohne einen Ton der Warnung zugeschaut haben, wie ihn seine Mutter dank eines Schwall Wassers aus dem Schlaf gerissen hat und dass wir ihn beim ersten Auslaufen in die falsche Richtung haben weglaufen lassen, was ihm am Sonntag ein fröhlich von den Mühlis in den Zirkel gerufenes „Lohrmann dreh um!“ eingebracht hat :-D
Nein nein, wir ham ihn schon sehr gern unsern Flo und finden das Wochenende war mit blitzsauberen Kürparts eine super Premiere für den ersten Mann seit langer Zeit in unseren Reihen und freuen uns auf viele weitere so entspannte Turniere. Auch die kleine Caro hat gleich seine Qualitäten als Taschenträger und Rückenkratzer entdeckt… es scheint als würde unser kleiner Charmebolzen Greg auch in unserm Großen den Gentleman erwecken :-)

Ihr seht Spaß, nachdem sich von eurer Seite schon fleißig erkundigt wurde hatten wir auf jeden Fall! Vor allem mit den lieben Mühlis, die sich mit unglaublichem Verletzungspech in der Vorbereitung und am Wochenende abfinden mussten, aber trotzdem den Spaß an der Freud behielten und sich für keinen - Flo würde jetzt sagen doofen Spruch - zu schade waren :-D
Es war wie immer sehr schön mit euch und wenn wir an den Wiedersehrhythmus in nächster Zeit mit PdB und dritter Trophy-Station denken geht uns doch gleich das Herz auf!

Aber auch Marias Einzelstart, bei dem wir unsere Stimmen schon langsam an die bevorstehende Aufgabe PdB gewöhnt haben und sie einen hervorragenden dritten Platz hinter den Lütisburger Einzels belegte wird uns mit ganz vielen anderen Momenten wie beispielsweise dem Frisurenmachen in netter Gesellschaft (wobei wir scheinbar sehr erheiternd wirken - warum eigentlich?!), dem Wiedersehen mit Michi Gnad und der Übernachtung bei Jessi & Isi von den Leonbergern, in Erinnerung bleiben. Ach ja, so schee scho!
Genauso unvergesslich, aber weniger schön wird uns unser Abreiseversuch in Erinnerung bleiben. Romeo hat nämlich über den Winter vergessen, dass Hänger fahren zum Saisonende 2010 gar nicht mehr so schlimm war und erneut ein „Nein! Ich steige da nicht ein!“-Repertoire vom allerfeinsten ausgepackt. Hirsch der!
Ansonsten braucht man euch vom Start nicht viel erzählen, macht euch lieber selber ein Bild. Ein Video wird ja demnächst auf der Trophyseite online kommen. Von unsern zwei Gemüsis ist Verena gestartet, aber Sophia war dennoch das ganze Wochenende dabei und hatte eine tragende Rolle als Glücksbringer. Natürlich ist noch Luft nach oben in der Ausführung aber am Samstag waren wir für die ganzen spontanen Ereignisse und Umstellungen im Vorfeld wirklich zufrieden, freuen uns aber auch schon wenn wir euch die komplette neue Kür präsentieren können sobald die kleine Sophia wieder fit ist. Also es bleibt spannend :-)

Macht’s as guad und wir wünschen euch einen genauso schönen Start in die neue Saison wie wir hatten!

18.-20.02.11 Mühlberg-Revival mit Hendrik und Mark

“Excuse me? Can I have your attention please for one more time!”

 

Irgendwie stellen mich diese Berichte vor immer größere Herausforderungen und das nicht wegen akutem Schreibzeitmangel und Herrn Brühl der drängelt, sondern vielmehr, weil unsre Events immer mehr von so nem Gefühl leben und wir es gar nicht richtig in Worte fassen und konkret festmachen können, warum genau das Wochenende eigentlich so toll war. 

Wenn ihr jetzt hört, dass wir in Ba-Wü unser Mühlbergrevival gefeiert haben und unsre Referenten Hendrik und Mark waren, werden die meisten von euch wohl sagen: Ey Leute! Ist doch kein Wunder, dass das geniale Tage gewesen sind!
Recht habt ihr! Als kleines Fazit schon mal voraus: Die beiden haben wirklich ein super Motivier- Kreativ- und Quälteam abgegeben und wir sind auch echt ein bisschen stolz auf uns, wie wir die 2 ½ Tage durchgezogen haben und was dabei herausgekommen ist!

Wie ihr wisst, steht mit Hendrik immer fleißige Kürchoreografie an und so haben wir Freitagmittag unsern Bock und etwas mehr als sieben Sachen (um ehrlich zu sein: man hätte meinen können wir würden nicht wieder zurückkommen) im Sprinter verstaut und sind nach klitzekleinen Startschwierigkeiten, die unsre Scheffin jedoch souverän gelöst hat, in unserm Ingelsberger Partybus mit Coooooola, sweet, sweet sugar Coooooola- Richtung Mühlacker aufgebrochen. Diesmal leider ganz ohne VIP TT Vroni, die mit blutendem Herzen zuhause bleiben musste (äh ja, sicherlich waren nur unsre 7 liebenswerten Persönlichkeiten der Ausschlag für diese emotionale Äußerung^^).

Was wir dann dort angekommen die ganze Zeit bis abends 22 Uhr in der Turnhalle getrieben haben ist schnell erzählt: Kür, Kür und nochmals Kür. Unterbrochen von SIT (=Short Intensiv Training; Name ist hier Programm und Mitleiden bei vielen Bildern möglich!), anderem Zirkelkraftraining und zum Abschluss (wahrscheinlich nur nett gedacht, damit uns die Trennung nicht so schwer fällt) fieses Dehnprogramm vom Mark „Leute, es wird weh tun, aber da müsst ihr jetzt durch!“ Hab ich schon erwähnt, dass ich stolz auf uns bin, dass wir überlebt haben?^^ Sogar ohne muskulären Totalknockout wie beim letzten Mühlbergwochenende! Yeah mann, es wird!

Die kurze Zeit, welche nach mitternächtlicher Essensbeschaffung im Dönerladen von Karlsruhe und Lösung der angespannten Duschsituation mit 11 Leuten unter einem Dach, und der somit ständigen Gefahr im Nacken derjenige zu sein, der nur noch kaltes Wasser erwischt, zum Schlafen blieb, haben wir inklusiv Mark und Hendrik in Ellis schnuckeligem Haus verbracht. Wir waren uns gleich einig, dass wir alle auch gern mal so ein Häuschen hätten. Nur die Situation, dass betrunkene Partygänger nach Klettertour übers Dach aufm Balkon ankommen, sollte für friedlichen Schlaf vielleicht optimiert werden. Wobei es ein großes Anliegen des betrunkenen Partygängers ist, deutlich zu machen, dass dies nur geschieht, wenn die betrunkenen Hausbewohner das Läuten nicht hören und ihr Handy ausgeschaltet ist! ;-)
Danke Elli für das super Nachtlager! Trotz Gschmeggele! Schee war’s bei dir.

Neben unsrer Begeisterung für die super mega obersüßeste durchhalte-Sophia mit ihren göttlichen Beinen, den geilen organischen Kreisen, Flo’s Powernapping aufm Bock und dem von Mühli-Eltern mit leckeren Spaghetti und Maultauschen im Geräteraum versorgt werden gab’s noch soooo viele andere erinnerungswürdige Situationen! Besonders unser Gemüse schwebte dieses Wochenende zwischen Himmel und Hölle. Einerseits raubten sie einem mit ständiger I-Phone Spielerei fast den letzten Nerv und verteufelten uns Großen, dass wir uns erdreisteten, sie schon nachts um halb 1 ins Bett zu schicken, dann aber fielen wieder so Blicke… z.B. Verenas „verführerischer, wir wissen jetzt auch, dass man mit ihr weggehen und über Lara L. sprechen kann - Blick" und Erklärungen, dass die Armbewegung nicht funktioniere, weil man halt einfach schön sei! Wie soll man ihnen da lang böse sein?!

Vielleicht an der Stelle ganz passend: Der Punkt den ihr aus alten Hendrikberichten kennt: DANKE! Wie so oft nicht nur für das super Training…deine grandiosen Einfälle, deine Fähigkeit aus uns alles rauszuholen, den Spaß den wir dabei immer haben, die ganze Vor- und Nachbereitung sowie die Motivationsschübe, die uns regelmäßig ergreifen… sondern auch danke für deine klaren Worte und sinnvolles Anmaulen oder eher Augen öffnen zum richtigen Zeitpunkt - das macht das Training mit dir so normal und ja man… saugut halt einfach!

Und danke dir Mark neben deinem ganzen Können für die Begeisterung mit der du dabei warst, deine Vorfreude während der Musikschneideaktion, das Armbewegungstutorialvideo, welches wir nun besitzen und auch wenn wir leider nicht mehr dazu gekommen sind: dein uns Hoffnung geben, du könntest dem Flo ein klein bisschen deines Einlaufens beibringen ;-) Wir sind jederzeit für ein weiteres Training mit dir zu begeistern!

Ach ja, scho schee gewesen die Revivaltage…ich würd jetzt gern von *HACH* sprechen, weil ich weiss ihr versteht uns dann alle, aber irgendwie war diese Gute-Laune-Crew Reise nochmal anders und wir haben selbst noch keinen Begriff dafür… verrückt vielleicht… das beschreibt zumindest die Situation, warum wir nach gefühlt 500mal Kür machen am Wochenende, auf der Heimfahrt gleich wieder die Laptops rausgezogen haben, um uns alle zig Versionen nochmal in groß anzuschauen und uns erst jetzt bewusst wird, wie cool das Ganze dort in Mühlacker tatsächlich war.

Schade war nur, dass wir Mühlberger vor lauter fleißigem Trainieren kaum Zeit füreinander gefunden haben…da muss die Privacy-Runde doch dringend nachgeholt werden! Wie schön, dass die VTS in Leonberg und der Preis der Besten (wo man sich hoffentlich genauso stimmgewaltig wie letztes Jahr wiedersieht) ja sozusagen schon in greifbarer Nähe sind! Wenn mal beide Gruppen nichts zum tun haben wär doch ein Agostea ähnliches Event in Darmstadt eigentlich ne ziemlich gute Idee? Nina, ich würd sagen das ist unser nächster Planungsauftrag und wird legendär!
Und zu guter Letzt ein riesen Dankeschön an dich liebe Karin für die ganze Organisation bei diesem Großevent. Wir haben uns sehr wohl und bestens umsorgt gefühlt!

 

Bis ganz bald wieder- eure T2

 

PS an meine liebsten Girlies (weil’s sonst eh kein andrer versteht): Ich wollt wirklich irgendwo nochmal nen Apfel erwähnen, aber das hat sich bei besten Willen nicht machen lassen! Manche Dinge sind und bleiben fürs Kopfkino bestimmt ;-)

 

28.10.10 - 01.11.10 Mühlbergwochenende mit Hendrik

Halli Hallo :-)

Es ist mal wieder an der Zeit, sich aus unserer neuen Lieblingsjahreszeit, DEM HERBST zu melden.

Vergangenes Wochenende kam Hendrik zu uns… braucht man überhaupt noch viel mehr erzählen? Der geneigte Leser (und Kommilitonin Nathalie) weiß, wie solche Tage ablaufen: viel Spaß, viel verrückt, viel Kür und ganz viel Danke, Danke, Danke.

Aber wir wären nicht wir, hätten wir nicht noch ein paar Specialfeatures erzählbereit und vielleicht geht’s euch danach ja wie unserm Neuzugang Flo (und seinem Pa): „Ey, langsam versteh ich alles, was so bei den Steckbriefen und überall auf der Homepage steht!“

Zu euerm Verständnis gehen wir mal ein gutes Weilchen zurück im Jahr, genauer in den Januar. Unsere Kür 2010 klappte natürlich noch nicht wirklich perfekt auf dem Pferd, Katha hatte ihre winterliche „ich mach mal drei Monate Pause wegen kaputt“ Phase, Romeo feierte ebenfalls krank und keiner wusste, was das perfekte Hach-Jahr alles so mit sich bringen würde. Was wir aber da schon wussten war, dass wir mit Hendrik ein geniales und vor allem effektives Wochenende im November erlebt hatten und wir wussten auch, dass wir als T2 finanziell autark sein müssen, um diese Person mit den zweifelhaften Charaktereigenschaften ein weiteres Mal bei uns begrüßen zu dürfen.

Nach dem Motto: "Des einen Leid ist des andern Freud" (bitte als Stilmittel und nicht als Freude an sich lesen! – Nina Augen auf! Vielleicht kommt noch irgendwo ne Alliteration :-P), kam die „Retter T-Shirt“ Bestell- und Lehrgangsgewinnaktion der Nordpoler uns ganz gelegen.
Um unsere Chancen durch ganz viele gekaufte T-Shirts steigen zu lassen, hatten wir die verrückte Idee uns mit den Mädels aus Mühlacker zusammen zu tun. Verrückt war das Ganze, weil wir die Mühlis zu dem Zeitpunkt ja auch nicht wirklich kannten! Also machten wir uns erstmal beim Hendrik schlau, wer denn das baden-württembergische Oberplanerpendant zu uns ist, starteten die Kontaktaufnahme (äh wie? Es gibt noch ein Leben außerhalb von Facebook? Quatsch!) … und ab da hat alles gepasst, sonst hätten wir ja jetzt nichts zum erzählen^^

An dieser Stelle solltet ihr nun die Blinddate-Andeutungen vom Turnier in Leonberg verstehen, diverse Gästebucheinträge erschließen sich und ihr erkennt die Genialität von Fotoinas Fahnenkreation: MÜHLacker und ingelsBERG ergibt MÜHLBERG, die Gruppe des neuen 17. deutschen Bundeslands Bayern-Württemberg. Landestrainer hiervon ist natürlich Hendrik, kurz der H(ansestadt) B(ayern) W(ürttemberg) LT. Ne ne keine Sorge, uns geht’s schon noch gut ;-)

Also mittlerweile könnt ihr euch vorstellen, wie groß die Vorfreude bei uns war! Ein kleines Fazit schon mal vorweg: Wir wurden nicht enttäuscht! Es ist ja immer schwer, seinen eigenen Vorstellungen gerecht zu werden (und hey, wir ham uns wirklich viel vorgestellt!) aber die 5 Tage waren bis auf die Verpflegungstaschen-Oma-Situation und unserem miesepetrigem Nachbar vom ersten Tag, echt perfekt!

Nachdem wir am Donnerstagnachmittag schon fleißig ins Kürbauen eingestiegen sind, erwartete uns bei Steffi zuhause liebevoll von Tobi für uns zubereitete Spaghetti Bolognese. Sehr lecker war’s und am Ende hatte auch ein fast jeder die Feinheiten bei der Handhabung der Hightech Käsereibe heraus und unser Gemüse und die Kleine alle ihr Komma 9 auf der Waage.
Nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun… wir entschieden uns für letzteres und ließen DIE Nacht vom vergangenen Jahr wieder auf- und uns ausleben, bis wir wie gesagt von der schlafen wollenden Bevölkerung vertrieben wurden.

Gleich am nächsten Morgen blühte uns unangenehmes: Hendriks freitags-? montags-? mittwochs-? (ich hab den Überblick verloren) auf jeden Fall aber Sprungkraftprogramm! Steffi hat es schon ganz treffend formuliert: Ein tolles Wochenende, wo wir viel Schönes geschafft haben und weit gekommen sind, aber teilweise halt auch echt ernüchternd… ähm JA! Diverse unserer schmerzenden Körperteile sprachen für sich ;-) Aber wir sind bestrebt das zu ändern, damit man nicht mehr sagen muss: Fit sind sie nicht, aber voltigieren können sie!

Die lang erwarteten Mühlis kamen dann mit ordentlich Stauverspätung am Freitagabend, was sie jedoch nicht davon abhielt gleich ihre erste Trainingseinheit um 23.30Uhr zu starten!
Nicht dass ihr jetzt glaubt wir hätten dafür morgens einen faulen Lenz gemacht! Nein, nein. Halb 9 war frühstücken angesagt und dank Karin (Trainerin der Mühlis) war da auch schon der Kaffee fertig. Sooo gut ging’s uns des Wochenende, ein Traum!

Ansonsten fällt’s gerade echt schwer spannende Geschichten zu erzählen, alles war irgendwie spannend aber auch so normal... die Mühlis, wir, der Hendrik, VIP TT Vroni, die natürlich auch nicht fehlen durfte mit der neuen Intouch-Ausgabe und wichtigen Stylingtipps daraus, das obligatorische Raclette am Samstagabend dieses Mal bei der großen Sophia, Spieleabend auf der Kentuckybox, Musik, Training fast bis zum Umfallen …
Wir hatten das Gefühl einer großen Voltifamilie, 4 Tage bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, pendelnd zwischen Voltihalle, Stüberl und VHS Raum und alle fandens auch noch geil sich beim Dehnprogramm zu schinden oder beim Sprinten und Tae Bo Riesen-Penisse zu schwitzen^^

Genau in dieser Hof Mühlberg Kombi war’s schon ziemlich genial und heißt es nicht „Gleich und gleich gesellt sich gern“? Für so manch einen müssen wir dann ja ein ganz schön unsympathisches Grüppchen dargestellt haben ;-) Das sollte aber erst Recht kein Hinderungsgrund sein, die ganze Aktion mit einer Fortsetzung zu schmücken, schließlich sind mit den Mühlis die „reloaded“ Spezialisten am Werk!

 

Zusätzlich zum fetten DANKESCHÖN geht diesmal ein MASTERHACH an alle Beteiligten! Es war perfekt! ALLES!!!

 

Deutsche Meisterschaft 25.-29. August in Leipzig

Den Bericht hierzu findet ihr auf unserer Extraseite

 

Obb. Meisterschaft 2.-4. Juli in Vaterstetten

Obwohl mit der oberbayrischen Meisterschaft bei uns drei Tage Tohuwabohu am Stall geboten war, weiß ich gerade gar nicht, was man euch spannendes erzählen soll.

Naja, wählen wir mal den typischen Verlegenheitseinstieg und reden übers Wetter… das war genial! So heiß, dass manch einer den Pferdeabspritzplatz zu seinem persönlichen Paradies auserkoren hat.

Dank unseres schön späten Startplatzes am Pflichtfreitag mussten wir aber eh erst abends um 8 und vor einer halbleeren Tribüne ran. Somit hat auch fast keiner Marias spontanen Striptease kurz vorm Einlaufen mitbekommen, nachdem mal wieder ein Reißverschluss eines unserer in die Jahre gekommener Pflichttrikots den Dienst versagte. Mittlerweile haben wir echt Routine im Rasanttrikotwechsel.

Nach unsrer mal wieder mit diversen Stehwacklern gespickten Pflicht gab’s als Schmankerl für alle die solang ausgehalten haben unsre T1, probeweise unterstützt von Thorben und Viktor.

Diese für uns in Bayern so ungewohnte männliche Voltigierprominenz wurde auch noch von Gero ergänzt, der für die Vorbereitungen für’s CHIO zu den Paffenhofnern gekommen war. Schee war’s, wir könnten uns durchaus dran gewöhnen, die Herren öfters bei uns begrüßen zu dürfen.

Am Samstag hieß es dann schon ab morgens 8 Uhr fleißig zu helfen, bevor wir nachmittags selber aktiv werden durften. Neben ein paar sinnlos verschenkten Bodenberührungspunkten, fehlte unsrer Meinung auch der entspannte Coolness-Faktor in der Kür, obwohl wir im 2er Block sogar den Sitzer zeigen konnten, welcher, wie Lisa dank ihrer unglaublichen mathematischen Kompetenz feststellen konnte, im Training schon eine Wahrscheinlichkeit von 3 hat. Ähm ja, 300%... alles klar. Schonmal viel Glück beim Abi nächstes Jahr! :-D
Trotzdem konnten wir die Führung vor Gilching und Pfaffenhofen behaupten, was uns die Möglichkeit bescherte bei der Ehrenrunde die Flucht nach vorn aus‘m Zirkel direkt in die Verpflegungshalle vor den Beamer anzuführen, wo zusammen Fußball geschaut wurde. Bei jedem Tor der deutschen Elf leuchteten Caros Augen fast noch mehr als wenn sie Kür machen darf und ab der 3. Minute wiederholte sie ungefähr ständig: „Wieso kann jetzt nicht schon die 89. Minute sein?!“ Unser kleiner Fußballpofi :-)

Ach und dann gab’s da ja noch eine kleine aber feine Geschichte von unserem Einlaufen… Ich dachte eigentlich es müsste Vorteile mit sich bringen der Verfasser dieser Berichte zu sein und selbst entscheiden zu können, was gesagt werden muss, aber Pustekuchen… hoch lebe der Gruppenzwang! Die Mädels finden es nämlich unumgänglich, dass erwähnt wird, dass es mich beim Einlaufen zur Kür ordentlich zerbröselt hat und ich mich nur dank eines Notgriffs an die Lisa halbwegs auf den Beinen halten konnte! In der anschließenden Erheiterung unsrerseits haben wir gleichmal das Richterklingeln überhört und Steffi musste zweimal nach der Lisa rufen, ob sie sich nicht langsam in die Mitte bequemen möge ;-)

 

Am Sonntag klappte dann nicht nur die Sache mit dem Laufen besser, sondern auch die gesamte Kür und somit konnten wir uns zum ersten Mal überhaupt den Titel des oberbayrischen Meisters sichern. Zweiter wurden die Gilchinger Mädels und unsre T3 konnte mit einer sauberen Kür den dritten Platz vor den Pfaffenhofnern erturnen. Es verspricht also eine spannende Bayrische in knapp zwei Wochen zu werden, wo es dann um die endgültigen 3 Tickets zur deutschen Meisterschaft in Leipzig für uns 4 Gruppen gehen wird.

Wir sehen und hören uns dann hoffentlich lautstark in Riem!

Alles Liebe bis dahin, eure T2

 

Preis der Besten in Kurtscheid 1./2. Mai 2010

So ihr Lieben,

lasst mich diesmal mit den berühmten Worten einer fast jeden Fleischwarenfachverkäuferin starten:

„Darf’s a bissal mehr sein?“

Es gibt nämlich so viel zu berichten, dass ich gar nicht weiß was als erstes auf‘s Papier gebracht werden soll.

Chronologisch starte ich jetzt beim vorletzten Wochenende in Leonberg, obwohl sich auch Silke Bartel als zweifachen Retterin der Ingelsberger Junioren und uns Puschlern einen Platz in den ersten Zeilen verdient hätte.

Während die Erste nämlich ihre Generalprobe zum Preis der Besten im österreichischen Dornbirn bestritt, machten wir uns schon Freitagabend auf den Weg ins schöne Baden-Württemberg. Zusammen mit Gero fanden wir alle bei Familie Baumann-Lange und den Leonberger Mädels Isi und Jessi einen wunderbaren Unterschlupf für das Wochenende. Und als wäre das Haus nicht schon voll genug gewesen, schaute auch noch…(ja Isi, in welcher Beziehung standet denn nun du und der junge Herr eigentlich?) vorbei. Gero lies nichts unversucht, in ihm einen weiteren begeisterten Fan unserer schönen Sportart zu finden. Aber wir hatten den Eindruck, dass das Wunderbare einer emotionalen Bindung zwischen Voltigierer und Pferd jetzt nicht so ganz das schlagende Argument für einen lässigen 16/17-jährigen war :-)

Pflicht am Samstag lief dann normal, d.h. ohne spannende Scher-Einlagen wie in Gilching oder andere Katastrophen. Aber fad wird’s bei uns ja nie… Das Innovative haben wir uns dieses Mal nämlich für die Kür aufgespart. Für was hat man denn auch zwei Umläufe? Ganz klar, damit man einmal den ersten und einmal den letzten Block weglassen kann und letztendlich doch alles gezeigt hat. Warum sollten die Zuschauer denn sonst auch an beiden Tagen kommen? Mei, sind wir gut im „es uns schön reden“ :-) Natürlich war es echt ärgerlich und umso hat es uns erstaunt, dass wir samstags die Kölner doch glatt in der Kür geschlagen hatten und auch sonntags nur 6 Hundertstel hinter ihnen lagen.
Der Abend hielt neben der Voltigier Trophy mit der mal wieder grandiosen Lütisburgkür auch noch unser lang ersehntes Date mit den Mühlis bereit. Ganz neumodisch hatten wir uns übers Internet und einen norddeutschen Kuppler-deluxe kennengelernt und wir finden nicht nur die Käse-Sahne Torte war ein voller Erfolg, sodass wir stark für die Neugründung eines 17. Bundeslands Bayern-Württemberg plädieren! Ach, wär das mit den Männern doch genauso einfach umzusetzen! *lach*
Alles in allem war’s ein wunderschönes, toll organisiertes Turnier, gekrönt von herrlichem Wetter! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir denn wieder kommen dürfen :-)

Die Woche danach ging genauso ereignisreich weiter, schließlich stand ja mit dem PdB schon das nächste Großevent an. Entgegen unseren sonstigen Oberplaneraktionen raubte uns die Vorbereitung diesmal aufgrund von spontanen Mitfahrerabsagen fast den Nerv, aber getreu unseres neuen Mottos „Es wird nimmer geplant- weil wir hams ja!“ machten wir uns dann halt wirtschaftlich/ Sprittechnisch gedacht etwas unrentabel auf den Weg, aber jeder einzelne Cent hat sich sowas von gelohnt!
Allein die Hinfahrt hatte ihren Reiz. Wer kann schon wie Lisa sagen, morgens um 4 Uhr direkt vom 18. Geburtstag feiern via Partyshuttle zum Preis der Besten kutschiert zu werden…das hat schon was!

Und auch die bayrische Polizei ist scheinbar recht früh auf den Beinen, so legte Sandra – die Frau mit den tollen Fotos – noch eine Runde Polizeitalk ein, bevor sie zu uns stoßen konnte. Clarissa (T5) nutzte die knapp 5 Stunden, und auch das restliche Wochenende mit sporadischer Unterstützung meinerseits, um unser braunes Meisterwerk zu verzieren… Danke dir!

 

Genau rechtzeitig um unsern Junioren, denen nach der Sache mit dem spontanen Pferdewechsel auf Silkes Dino doch etwas die Pumpe ging, ganz viel Mut zuzusprechen, erreichten wir die Anlage. Das war schon der Wahnsinn… man könnte meinen da wären lauter alte Hasen am Start gewesen, so wie die zweimal ihre Kür, so mir nichts dir nichts, auf einem fremden Pferd durchgezogen haben. Aber Dino hat es auch super gemacht und mit Silke war ja nun wirklich ein (du mögest uns bitte richtig verstehen) alter Hase an der Longe. Nur der Alex fand sich so in einer ganz neuen Rolle des Zuschauers wieder und erlebte, dass am Rand stehen ja viel schlimmer ist, wie alles andere. Jaja, davon können wir Puschler ein Lied singen! Aber mittlerweile finden wir uns da in guter Gesellschaft mit den oft genannten Peiler-Brüdern und auch Kai schien diesmal am Rand jede Bewegung von Baba und seinen Mädels mitzuleben :-)

 

Wir hatten den Eindruck, dass das Publikum in Kurtscheid überhaupt ziemlich emotional war, was zu einer richtig guten Stimmung in der Halle führte. Es litt mit Thomas Brüsewitz, als seine Pferd nach toller Kür kurz vorm Salto in Trab fiel... freute sich mit Gero über eine Gänsehautkür… wollte, so hatte es den Anschein, Baba seinen Salto am Sonntag ausreden und „ooohhhte“ bei so manch spektakulärer Übung. Dennoch bissen Johanna von den Habighorstern und ich uns die Zähne aus, als wir versuchten eine Laolawelle ins Laufen zu bringen… da waren sie etwas resistent die lieben Zuschauer. Aber die Saison ist ja noch lang und wir hoffen spätestens zur Deutschen auf Besserung!

 

Von den Küren brauchen wir ja dank Youtube nicht mehr im Detail zu berichten, ihr habt euch sicherlich schon euer eigenes Bild machen können. Unsre erfreuliche Feststellung war, dass viele Dameneinzelküren recht schön zum anschauen waren. Ja wir wissen es ist gemein, aber normalerweise ist für uns zu deren Startzeiten immer ein Klogang drin (in den Pausen stehen da immer so viele) oder ein intensiverer Blick ins Schulbuch möglich, aber wir lassen uns nur zu gern eines Besseren belehren! Und dann bleibt natürlich noch zu sagen, nein eigentlich viel mehr zu schwärmen, dass die zwei Altmeister der Voltigiersports Kai und Gero diese Saison nochmal so richtig einen drauf gelegt haben. Hammer Küren und fürs Herz ist auch was dabei! Wer kann sollte die zwei unbedingt live anschauen- Gänsehautalarm! Es wird spannend, ob Daniel dieses Jahr in ähnlicher Weise begeistern kann.

Natürlich haben auch die Momente, die so ein großes Turnier neben den eigentlichen Prüfungen ausmachen nicht gefehlt! Sie sind mal abgesehen von unserer Ersten die wir einfach so gerne bepuscheln mit ein ausschlaggebender Grund, warum wir uns auch in Zukunft immer wieder viele viele hundert Kilometer auf Deutschlands Straßen rumtreiben werden.
Da wäre zum einen Fotoina, Mühlackerer Groupie, welche wir in Leonberg das erste Mal kennenlernten und die der Lisa eine bombastische Schokogeburtstagstorte gebacken hat. Danke!

Ebenfalls ein wunderbares Wiedersehen gab es mit unserer neuen frischen Liebe nach dem Leonberger Date: den Mühlis! Hach <3
Ein leider viel zu kurzes Hallo mit dem Tim und natürlich unser Kürheld Hendrik endlich mal wieder live in Farbe, seiner Autosession und ja auch mal wieder einer Nacht, von der sich Lisa zwar mehr erwartet hatte, aber dennoch ziemlich befriedigt war und das nicht nur wegen den –Zitat- „deliziösen Pizzaresten“ der Meteler. Das lässt jetzt Raum für Interpretationen, aber seid versichert, wir haben uns an die Regeln gehalten!

Danken wollen wir auch der Silke, die uns zu einem Hotel für *umarasunst* verholfen hat und Jessi von den Neussern, die sehr zu ihrer Belustigung geholfen hat, besagte „ArnSau“ zu finden.

Das Schönste aber war, dass man der Ersten angemerkt hat, wie wirklich richtig glücklich sie waren, dass wir sie so zahlreich lautstark vor Ort unterstützt haben und nach einer SMS von der Regi mit der phänomenal geilen Nominierungsnachricht und einer durch den Ablongierzirkel auf mich zuspringenden Susi war eh alles zu spät… einfach genial!!!

 

Dementsprechend schwer fiel uns die Trennung von Kurtscheid und wir schafften es erst nach einer mindestens 45-minütigen Verabschiedungszeremonie uns auf den sehr amüsanten Heimweg zu machen. Mit dem Kompliment schlechthin in der Tasche: „Ihr seid sowas von bescheuert!“ – Danke, Coke Zero Hero wir verstehen schon ;)

 

Wir hoffen ihr hattet genauso viel Freude am PdB sei es nun live oder via Internet und falls nicht, probiert es mal mit unserem Erkenntnis des Wochenendes:

Wer zweideutig denkt hat eindeutig mehr zu lachen!

 

In diesem Sinne eine lustige Zeit – eure T2, auch bekannt als die PUSCHLER (Jule, Maria, Lisa, Katha, Vroni, Sandra, Clarissa, sowie Flo und große T1-Caro)

Turnier in Gilching 18. April 2010

Halli Hallo Hallöchen,

eigentlich hatte ich ja geplant mich erst nach dem Großereignis in Leonberg wieder als Schreiberling zu betätigen, denn was wird's denn schon von so einem normalen Wald und Wiesen-Turnier zu Saisonbeginn zu erzählen geben, dachte ich im Voraus.

Pustekuchen...da hab ich mich mal gründlich getäuscht: Gilching ist scheinbar immer für eine Überraschung gut! Wie beispielsweise 2007, als Lord zum Abschluss meinte, er müsse versuchen unseren Hänger zu zerlegen. (findet ihr hier auch unter den Berichten)

 

Gestern nahm dann die Sache schon daheim am Stall ihren Lauf...und Hauptdarsteller waren wieder mal diverse Pferdetransportmittel. Gleich drei der sieben Pferde die gebracht werden sollten, darunter auch unser Romeo sahen nämlich überhaupt keine Veranlassung in eben diese einzusteigen. Sie dann doch noch davon zu überzeugen kostete die Einpackcrew viele Nerven, Schweiß und vorallem Zeit, welche aufgrund vorgezogener Startzeiten eh schon knapp bemessen war. Zu allem Überfluss bockte dann auch noch der LKW und sprang zunächst nicht an! Ja, öfter mal was neues...wär ja sonst auch fad, wenn alles wie am Schnürchen klappt!

Wie ihr euch denken könnt, waren somit die Startzeiten nicht mehr einzuhalten. Aber in unserer kleinen bayrischen Voltifamilie wurde dann einfach so getauscht, dass alle Gruppen, die schon ein Pferd vor Ort hatten und fertig waren vor uns starteten und wir Ingelsberger erst am Schluss. Danke für eure Spontanität! Alex mit seiner Ersten ist dann sogar irgendwo zwischen den Juniorgruppen eingelaufen. Stress pur! Und des an nem Sonntag :)

Von unserer Patzerpflicht wird ja schon der ein oder andere dank Voltiforum gehört haben. Einen Fast- und einen Totalabsturz in der Schere und wegen schmerzendem Fuss dann auch nicht nochmal hoch, womit der letzte Platz uns gehörte. Positiv für die Zukunft war jedoch, dass Romeo schon viel ruhiger wie in Vaterstetten gelaufen ist und wir ansonsten eine passable Pflicht turnen konnten.

Anschließend stand dann Marias Einzelpremiere inklusiv neuem Trikot an (natürlich ist das auch mit Sandras Hilfe entstanden). Für die lange Abstinenz hat sie es gut über die Bühne gebracht. Es fehlten zwar pferdbedingt noch ein paar Highlights, aber sie sprang sogar ihren Salto am Ende mit ihrem erst frisch verheiltem Fuss, die verrückte Nudel!

Ansonsten kamen wir nicht viel zum Zuschaun, weil wir entweder am Pferd hingen, lernten, oder lernen hätten sollen ;) Uns kam aber zu Ohren, dass die Junioren sauber und relativ gut in der Zeit durchgekommen sind und auch die T1 diesmal souverän und ziemlich genial geturnt hat.

Ach und dann gab's ja auch noch unsre Kür :)

Dank Jules langsam heilender Ferse diesmal mit kompletten Rückwärtsblock und perfekt in der Zeit, so dass die Caro beim letzten Steher sogar noch auf IHREN Tusch, wo sie immer ihr ganzes Herzblut reinlegt, gewartet hat. So langsam kommt Routine rein, auch wenn es gegen Ende kleine Abstimmungsschwierigkeiten gab. Doof halt, wenn einer vom Zählen beim mittleren Block spricht, der andre das aber als Ansage für den letzten Übergang versteht!
Aber die Tatsache, dass wir jetzt schon wieder während der Kür an die Sandra und ihren Fotostandort denken zeigt, dass wir schön langsam, wie vom SWAT-Einsatzleiter gefordert, locker werden.

Den schönsten Hach-Moment hatten wir, als ein paar Gilchinger meinten: "Wir verstehen gar nicht, warum wir 2. sind und nicht ihr!"

-"Ähm also Mädels wir ja schon: Wir hatten drei Nuller in der Pflicht!!!"- "Ja schon, aber eure Kür...die ist so genial, sooo schön aufm Pferd!!"

Oh Gott...Danke, Danke, Danke, auch hier nochmal! Gerade von euch, diejenigen, die uns auch ehrlich sagen, wenn ihr was nicht toll findet!

 

So und jetzt geht's mit ganz viel Power in die Vorbereitungen für Leonberg und dann müssen wir schon langsam unsre Stimmen für den Preis der Besten ölen, um zwei Tage anfeuern durchzuhalten. Wir freuen uns!

 

Ihr hört von uns - eure T2

 

Oberbayrische Meisterschaft 3.- 5.Juli 2009

Aus Zeitmangel bzw. wegen schlechtem Gewissen, dass man ja eigentlich lernen sollte, muss der Bericht dieses Mal wohl etwas spartanisch ausfallen. Aber die diesjährige Oberbayrische mit dem Start auf unserem Nachwuchspferd Romeo, Gero als bayrischen Einzelvoltigierer und Michi Gnad als Schreiber, schreit förmlich nach ein paar Zeilen!

 

Also ganz kurz und in chronologischer Reihenfolge:

Für Silva (unsre Ehemalige) und Katha begann als Trainer von Turniergruppen wie auch für viele andere fleißige Helfer, sozusagen schon am Donnerstag die Oberbayrische:

Aufbauen war angesagt. Als alte Hasen übernahmen sie die Chefchoreographie für das "Raumkonzept" und nur ihrer weiblichen Intuition ist es wahrscheinlich zu verdanken, dass sie unter vielen, vielen Schichten Staub die passenden Stangenfarben zusammengefunden haben.

 

Am Freitag wurde es dann das erste Mal bei der Pflicht ernst. Leider konnten wie alle unsere überraschend guten Schwünge vom Ablongieren nicht noch einmal im Zirkel abrufen, dafür hatten wir aber weniger Probleme als erwartet mit dem Stehen.

Insgesamt eine gelungene Vorstellung, zwar ohne großartige Highlights aber immerhin auch ohne schlimme Patzer! Ein zweiter Platz war der Lohn dafür.

 

Um 9 Uhr in der Früh begann der Samstag mit Arbeitsdienst für uns. Zirkelrechen, Läufer, Toröffner... was halt alles so gemacht werden muss. Das positive daran: Die besten Plätze in der Halle waren unsere! Okay, bei den L-Gruppen war das nicht immer von entscheidendem Vorteil, aber spätestens bei Geros Start hatte das schon was ganz besonderes. Lisa sorgte kurz vorm Einlaufen nochmal für den letzten Feinschliff, damit auch Hemd und Gürtel perfekt sitzen... das Pendant zu unserem "Is meine Nummer g'scheid drauf?!" Wir Toröffner hatten ja schon kurz überlegt, ob wir ihn einfach nicht mehr raus lassen ;) Hätten wir's mal lieber gemacht, denn einmal in die Freiheit entlassen kam er am Sonntag nicht wieder... :(

 

Am Abend liefen wir dann selbst zu Kür ein. Und ehrlich gesagt waren wir wirklich nicht so gut. In jedem Block ging irgendwas daneben, von ungespannt bis zu komplett ungeplanten Abgängen. Keine Ahnung was los war, vielleicht Unsicherheit wegen dem Romeo, obwohl der echt richtig gut gelaufen ist für sein erstes großes Turnier! Somit war dann jedenfalls auch der zweite Platz dahin. Es gab zwar eine silberne Schleife, die aber in der zweiten Abteilung, also 5. insgesamt. Von den Noten her war alles ziemlich knapp: Wir 7,1 die T3 als Zweiter eine 7,2. Noch nix verloren also!

In Bayern gewinnen sie auch im Schlaf^^ In Bayern gewinnen sie auch im Schlaf^^

Für Sonntag haben wir uns dann vorgenommen es definitiv besser zu machen, was uns auch gelingen sollte. Der Tag wurde schon von sehr guten Leistungen unserer Einzelmädels begonnen (Eli und Anja, oberbayrische Meister in Junior und Senior) und das Juniorteam, mit unseren beiden Caros und Vanne am Start, verzichtete auf die unnötig vielen Bodenberührungen von Samstag und bekam eine traumhafte 8,9 auf die Kür!

Bei unserem Start lief dann ebenfalls alles nach Plan. Sehr zur Erleichterung von Katha und Lisa kamen wir auch mit der Zeit richtig gut hin, so dass sie bei der Armbewegung vor dem letzten Block, die im Chaos vom Samstag leider auch untergegangen war, alles geben konnten! Beim Auslaufen gab das ein extra dickes Smile von den beiden zum Richtertisch, wo der Michi saß!

Belohnt wurden wir mit einer 8,1 und dem 2. Platz in der Tageswertung. Insgesamt reichte unsre Aufholjagd leider nicht mehr bis zum Zweiten, aber mit dem dritten Platz hat das Wochenende auch ein versöhnliches Ende genommen. Und 3 Ingelsberger Mannschaften mit Medaillen um den Hals ist auch ein schönes Bild und passt perfekt zu unseren neuen T-Shirts für die Deutsche! Lasst euch überraschen!

Also Danke nochmal an alle die uns so nett die Daumen drücken und für eure lieben Gästebucheinträge!

Wir begeben uns jetzt in den Endspurt zur Deutschen mit dem guten Gefühl, dass es auch mit Romeo funktioniert, falls es soweit kommen sollte! Schön so ein tolles Nachwuchspferd im Stall stehen zu haben!

Alles Liebe eure T2

Stadl Paura 22.-24.Mai 2009

Da ich ja schon Samstag Abend große Töne gespuckt habe, wie der Einleitungssatz des Berichts über die Sichtung in Stadl Paura lauten wird, komm ich da jetzt wohl nicht herum. Also aufgepasst:

Leck mi am Oarsch war des knapp!

Hochdeutsche Übersetzung:
Wir, die Puschler hätten nicht mit Ulla und dem Nominierungskomitee tauschen wollen und entscheiden müssen wer denn nun auf die EM nach Schweden fahren darf! Alle drei auf der Longlist stehenden Teams und auch Habighorst haben so klasse Leistungen abgeliefert, dass es wirklich jeder verdient hätte!

Neuss wie gewohnt mit einer richtig guten Pflicht und damit einem großen Vorsprung, aber mit Unsicherheiten in der Kür.

Das Gegenteil Köln: Trotz der Unterstützung von Kai und Julia Kay die schlechteste Pflicht der vier Mannschaften, aber mit einer Kür (auch inklusive Kai) - ohne einen einzigen Wackler, extrem schöne Trikots... Was soll ich sagen, wir hatten Gänsehaut, als Pia und Bamdad am Sonntag nach ihren letzten Abgängen Luftsprünge machten.

Habighorst, bei denen Viktor einen Wahnsinns Anfangsblock mit der Kleinen alleine steht, so dass ich, die ich ja auch die eine oder andere Übung ohne Halssitzer hinkriege echt neidisch bin!

Und dann natürlich unsere Erste, die für uns sowieso die Schönsten, Tollsten und Besten sind! - Es sei uns verziehen^^

Was Puschler sind brauche ich ja nicht mehr lang und breit erklären. Erstens könnt ihr es in alten Berichten (Stadl 07, WM 08) nachlesen, zweitens haben wir es mittlerweile glaub ich zu einem gewissen Wiedererkennenswert gebracht. Das höchste Puschlerziel ist nämlich erreicht, wenn man seine Mannschaft zum Sieg, oder in unsrem Falle auf die EM gepuschelt hat und des weiteren mit den Worten: „Oh ne, geht das schon wieder los!“ morgens auf der Tribüne begrüßt wird. Denn das bedeutet, dass man am Vortag wirklich ordentlich laut angefeuert hat!
Zum harten Kern der mittlerweile wieder funktionstüchtigen Stimmen gehörten diesmal: Lisa& Katha (T2), Vroni (ehemals T2), Melina (Gilching) und Steffi (ehemals Gilching). Flo aus der T3, unsre kleine Caro und Claudia Ostermaier waren auch immer in der Nähe. Kräftige Unterstützung kam am Sonntag in Form der Rosenheimer dazu.

Eigentlich war alles wie immer an so einem Stadl Paura Wochenende: Saufrüh aufstehen, weil (WM- Deja-Vu), die Regi schon um 8 Uhr gestartet ist. Zelt auf- und abbauen... Nur ist bei uns diesmal anscheinend der Luxus ausgebrochen: Wir waren fünf Mädels und hatten 3 Glätteisen dabei! Beim Zelten! Auf nem Voltiturnier! Ich muss glaub ich nicht erwähnen, dass ich meine Damen da etwas aufgezogen habe^^ Sogar eine elektrische Kühlbox war an Bord. Dank derer wissen jetzt auch meine Mitfahrer, dass des Autobatterie kostet und wie man ein Auto überbrückt. Wir wussten es doch schon immer: auf Voltiturnieren lernt man fürs Leben.

Die üblichen Ausfallserscheinungen traten auch wieder nach einigen Stunden zuschaun auf: „Der springt den Salto aus allen Perspektiven!“ Ja Lisa, was wolltest du uns denn damit sagen?
Beim Juniorteam lagen Katha und Lisa auch gleich mal solidarisch mit Steffi und Maria am Boden neben ihren Sitzen. Vielleicht haben wir doch zu sehr mitgemacht?!

Das obligatorische Rumturnen fehlte natürlich auch nicht. Erst haben Antonia, Steffi und Nadine mit Iris von den Wildeggern ein neues internationales Juniorteam IngelsEgg oder wahlweise WildBerg gegründet, wo dann von uns die fachmännische Bewertung gefordert wurde.

In der Mittagspause unterhielten Flo und die kleine Caro eine ganze Zuschauerschar und dem ein oder anderen hat man angesehen, wie gern er unsre Turnmaus auch mal durch die Luft wirbeln würde! Leider hat sie sich aber nicht überzeugen lassen, dass Gregor von Pill auch ein super Untermann ist.

Apropo super... Wir haben ja schon nach Dornbirn von der, unsrer Meinung nach, ziemlich guten Lütisburg- Pflicht erzählt. Diesen Samstag kamen wir in den Genuss einer von ihnen perfekt gezeigten Kür, mit neuen schwierigen Übungen und super auf die Musik geturnt. Man sieht den Michi... Hoffentlich können wir das in den nächsten Wochen ähnlich gut umsetzen. Am Sonntag hatten sie aber leider wieder einmal mit ihrem Pferd zu kämpfen.

Es gäbe noch so viel zu erzählen, zum Beispiel von unseren Junioren, die leider Kürtechnisch gesehen kein gutes Wochenende erwischt hatten, sich aber trotzdem über einen Sieg freuen konnten.

 

Oder von unserem Mitzittern bei der Ersten und der anschließenden Nominierungsbekanntgabe.

Aber das könnt ihr euch bestimmt alles auch ohne meine blumigen Worte vorstellen. Nur eins: Die Freude war rießig!

Nach so einem Wochenende hat man eigentlich erstmal für längere Zeit genug von so viel Spannung, aber jetzt gehts ja für uns erst nochmal richtig los! In ein paar Wochen ist die 2.Sichtung wer aus Bayern auf die Deutsche fahren darf. Und über Eintönigkeit können wir uns dieses Jahr auf keinen Fall beklagen. Drückt uns die Daumen, dass es mit einer fitten Katha klappen möge!

 

Ach und wenn wir dann auf der Deutschen sind, sehen wir uns hoffentlich alle! Denn wer dieses Jahr, bei der hochkarätigen Besetzung an Deutschlands Voltigierspitze nicht zum zuschauen hinfährt, ist selber Schuld!

 

Machts es gut und bis spätestens in Klein- Partwitz - eure T2

Turnier in Gilching 10. Mai 2009

Wie gut, dass es Clip My Horse gibt!


Ihr wundert euch wahrscheinlich, was dieser Satz über einem Bericht von einem Wald und Wiesenturnier in Gilching zu suchen hat!? Das hängt mit meinem drecks geschwollenen, nervigen Schleimbeutel am Knie zusammen. Der verdonnerte mich nämlich zur Untätigkeit und ich musste meinen Mädels vom Zirkelrand aus zusehen! 
Und an dieser Stelle kommt Clip My Horse ins Spiel: Würden die nämlich nicht die großen, spannenden Turniere übertragen, hätte ich mich nicht schon letztes Wochenende beim Preis der Besten daran gewöhnen können/müssen live mitzufiebern und wäre wahrscheinlich heute an einem Herzinfarkt gestorben... 
Denn lasst euch eins gesagt sein: Zuschauen ist viel, viel, viel schlimmer als selber zu starten!!!

Eigentlich begann der Tag ja ganz gemütlich: Man hatte ausnahmsweise mal Zeit für ein ausgedehntes Frühstück (schließlich war Muttertag), da man ja nicht zu nachschlafender Zeit auf der Anlage sein musste. Auch hätte ich mir zu dem Zeitpunkt nicht träumen lassen, dass ich die Tonnen von Haarspray und eine „Betonfrisur“ vermissen würde.

Vroni war wie am ersten Turnier auch wieder mit von der Partie und hat ganz profimäßig meinen Part beim Frisuren machen übernommen, so dass ich zumindest da nicht gefehlt habe. 
Zum Pflichtstart war ich natürlich rechtzeitig da. Ich konnte sie ja nicht ganz ohne n paar gut gemeinte Ratschläge einlaufen lassen^^ Zumindest die Sophia, unsre Kleine, schien sie sich zu Herzen genommen zu haben und zeigte einen richtig super zweiten Block! Bin stolz auf dich Maus!

Im großen und ganzen haben die Mädels die Pflicht ohne größere Katastrophen hinter sich gebracht, aber eine Steigerung ist schon noch möglich. (Ach, redet sich das leicht, wenn man selbst nicht dabei war^^)

Viel Zeit war zwischen Pflicht und Kür ja nicht, aber sie reichte um von diversen Seiten (Gero, Verena, Wolfgang, Bettina, aktiven & ehemaligen Voltigierern aus Gilching und deren Mamas, sowie Familie Mahl und noch n paar anderen) „geschimpft“ zu bekommen was ich denn für Sachen mit meinem Knie anstelle ;) 
Das war echt lieb und lenkte mich auch etwas davon ab, dass ich ja sonst nichts zu tun hatte! Nicht einmal als TT (Turniertrottel) war ich einsetzbar! Pferd führen, Bandagenschutz/Nachgurtholz, etc. halten ging dank der Krücken genauso wenig wie mal schnell zu laufen, um die vergessenen Nummern zu holen!

Na und dann kam die Kür... und wieder war es echt gut, dass die Vroni da war, so hatte ich wenigstens einen an den ich mich krallen konnte. Sonst hätte wahrscheinlich noch die Cavalettiabtrennung als Beißring dienen müssen! Meli (Trainerin T4) stellte sich auch noch frech daneben und meinte: „Kannst nicht zuschaun?“ NEIN, konnte ich nicht! Wahrscheinlich hab ich mich auch nur unwesentlich besser als die mitturnenden Peiler- Brüder aufgeführt^^ hehe.
Aber ich behaupte jetzt einfach mal, es war nicht nur mein schwaches Nervenkostüm schuld... Irgendwie war am Sonntag der Wurm drin. Und das nicht nur bei den umgestellten Blöcken. Es fing vorne an und endete mit dem Runtergepurzel am Schluss. Da zeigt ihr mir mal jemanden, der entspannt zuschaut!
Aber es reichte noch, um vor Regensburg die auch schon Verletzungspech in der Pflicht hatten zu bleiben, und die Mädels konnten eine goldene Schleife einsacken.

Auch bei den MP Gruppen ging es rund. Ich hatte ja ausgiebig Zeit zum zuschauen...bei den ersten drei Platzierten gab es überall mindestens einmal ein ungeplantes Pferd verlassen. Bedenkt man, dass nächstes Wochenende die erste Sichtung in Dingolfing stattfindet, kann es spannend werden!

Wir freuen uns über Jeden, der uns die Daumen drückt! – lg Katha

Turnier in Dornbirn 25./26.April 2009

Sorry, dass es so lange gedauert hat bis ihr was von Dornbirn zu lesen bekommt. 

Diese leichten Verzögerungen zeichneten sich schon auf der Hinfahrt ab, aber nach so manch ungewollter Sightseeing-Tour durch Dornbirn kamen alle doch noch mehr oder weniger pünktlich auf der Anlage an. Dort wartete schon die erste gute Nachricht auf uns: Das Losglück war uns mal wieder hold und wir letzter Starter. 
So hatten wir schon viel Zeit, um in Ruhe Frisuren zu machen und die Pflichten der Topmannschaften aus Österreich und der Schweiz sowie unsre Erste anzuschaun. Besonders die Lütisburger hatten es uns angetan. Alle sieben von ihnen, d.h. inklusive kleines Kind schwangen bei Schere und Flanke ersten Teil easy-beezy in den Handstand, als wärs ein Klacks!
Unsre Hoffnung, dieses optische Vorbild möge sich doch bitte positiv auf unsre eigene Pflicht auswirken, erfüllte sich ärgerlicher Weise nicht. Im Gegenteil, wir hatten drei/ vier Patzer und waren dementsprechend überrascht, dass es für Platz 4 hinter Pill, der T1 und Lütisburg (die ja alle in einer anderen Liga voltigieren) gereicht hat. Einen großen Teil hat sicherlich Anja beigetragen, die bei uns mitgestartet ist da wir an Voltigierermangel litten. Die Junioren Vanessa und Caro durften ja nicht beides starten und unsre Pflichtverstärkerin Moni musste dieses Wochenende arbeiten.
Beim Abendessen tauchte dann auch mal wieder unsre kleine Caro auf die den Tag mit Anabel (Kleine von der T3) und ausgiebigen Schlammbaden irgendwo auf der Anlage verbracht hat. 

Als dann die Dauerbelagerung der Duschen durch unsre Junioren in der Turnhalle endlich ein Ende hatte, das Licht aus war und wir schon im Halbschlaf vor uns hindösten kam von Ann-Sophies und Nadines Ecke: „Du Maria...bei uns geht die Luft aus. Wir berühren mit dem Po schon den Boden!“ Also war wieder großes Umräumen angesagt und so manch einer wunderte sich neben wem er am morgen aufwachte.

Und dann kam der Tag der ohne g’scheids Frühstück schon schlecht anfing und mit unseren Verletzten am Nachmittag auch noch stark nachgelassen hat. Aber der Reihe nach:
Im Essenszelt wartete für 5€ die schwierige Auswahl zwischen Butter, Nutella und Marmelade auf uns. Auf Nachfrage hieß es: „Käse...Wurst?! So was gab’s bei uns noch nie.“ Aha... Michi hat des daraufhin ganz BWL’er mäßig durchkalkuliert: mit den fünf Gruppen mit denen wir angereist waren, hätten wir für 250€ frühstücken können. Da wäre wahrscheinlich Lachs und Obstsalat drin gewesen. Naja, nächstes Mal sind wir schlauer!

Nachdem wir das obligatorische Faro betüddeln erledigt hatten hieß es entweder versuchen zu lernen, Sonne genießen oder zuschaun... es war also für jeden was dabei. (Schlammbad für die Caro nicht zu vergessen^^)

Die Junioren hatten ihre Generalprobe für den Preis der Besten auch bis auf kleine Unachtsamkeiten gut hinter sich gebracht und gewonnen. So glatt lief es leider bei der Susi im Einzel nicht. Sie verletzte sich nach einer super Kür am Knie und so konnte die T1 dann logischerweise nicht mehr an den Start gehen. Wir wünschen dir noch mal alles Liebe Susi!

Dann war es auch für uns an der Zeit einzulaufen. Wie schon erwähnt mussten wir aufgrund unserer fehlender Junioren die Kür leicht umstellen, was aber kein großes Problem darstellte. So kamen wir diesmal sehr schön durch den ersten Block. Aber dann semmelte es Katha und Verena ziemlich am Anfang ihres Pas de Deux runter, an einer Stelle an der es noch nie ein Problem gegeben hatte! Keine Ahnung was da alles zusammen kam! Der Sturz aber verlief glimpflich, die größte Sorge galt zunächst dem Loch in Kathas Trikot. Nach kurzer Lagebesprechung in der Mitte gings weiter und wir haben die Kür bis auf das Ende beim Sophia/Katha Block noch recht ordentlich durchgezogen. 

Nach dem Start fiel dann auf, dass nicht nur Kathas Anzug ein Loch hatte, sondern auch ihr Knie. Das rief gleich mehrere nett-besorgte Voltimamas auf den Plan die nach Tetanusimpfung und Jod riefen. Kathas Kommentar dazu: „Jaja, ich hol mir gleich n Pflaster!“ Ende der Geschichte ist, dass ein Pflaster allein leider nicht die Heilung bringen wird. Aber Glück im Unglück...es ist „nur“ ein geschwollener Schleimbeutel, der wenn er jetzt erst mal etwas geschont wird in absehbarer Zeit wieder werden wird.

Ach, und das Ende vom Turnier: Wir sind immerhin noch Vierter geworden.

 

Etwas lädierte Grüße - eure T2

Fanbericht von der WM 2008

Gut, dass die meisten von euch, die hier auf diesen Seiten rumstöbern genauso voltigierverrückt sind wie wir! "Normalen" Menschen kann man nämlich glaub ich nicht klarmachen, was so toll daran sein soll, donnerstags morgens um halb 4 mit Bleifuß nach Tschechien zu rasen, nur um Regi's Pflichtstart trotz Stau nicht zu verpassen, sich dann vier Tage lang auf harten Bänken Schwielen am Hintern zu holen und wenn man dann wieder daheim ist, sich nonstop die Aufzeichnungen von Clip My Horse anzusehen. Logisch erklären kann man das auch nicht, spätestens aber als der Sprecher bei Petrs Sieg am Mikro so abging, wusste man einfach, warum man die ganzen Strapazen auf sich genommen hat. Aber der Reihe nach:

 

Angefangen hat's schon mal damit, dass wir an der tschechischen Grenze anscheinend das Schild zum offiziellen Rastplatz übersehen haben und an einem Truck-Stop wie ausm schlechten Film gelandet sind...... mit unheimlich schlechtem Kaffee, finsteren Gestalten und einem grandiosen Wechselkurs, der uns eine Vignette zu 12 anstatt 10 Euro beschert hat.

In Brünn angekommen begann der Irrlauf über das riesige Gelände und gegen die Zeit, schließlich war Regi schon neunte Starterin. Ich, von Geli als Pessimistin, die in der halbleeren Badewanne ertrinken würde, bezeichnet, hatte die Hoffnung ja schon fast aufgegeben...aber es sollte doch noch klappen!

Eigentlich waren wir ja willig Tickets zu kaufen, aber nachdem uns auch der dritte, den wir fragten, nicht sagen konnte wo, haben wir es halt vorerst sein lassen.

Das muss man schon sagen, so schön die Anlage dort auch war, mit klimatisierter Halle und allem Pipapo...der Kartenverkauf war für eine Welt- und Europameisterschaft echt katastrophal organisiert! es kann nicht sein, dass sie die 2! Kassenhäuschen erst 3 Minuten vor der ersten Prüfung aufmachen! Wir brauchten ne 3/4 Stunde bis wir Karten ergattert hatten, das kostete echt Nerven.

Und wo wir schon mal beim meckern sind (typisch deutsch halt^^), Essen auf der Anlage war eigentlich so gut wie unmöglich! Die Leute vom Crêpes-Stand müssen sich eine goldene Nase verdient haben. Da musste man schon strategisch planen, auf welche Voltigierer man zuschaumäßig verzichten kann, wenn man nicht in den Pausen mit dem Rest der Halle ne Stunde dort anstehen wollte.

 

Dann aber kam der Kür-Freitag und der entschädigte nun wirklich für vieles! Nicht nur, weil die Deutschen danach in den meisten Wettbewerben in Führung lagen, die Stimmung in der Halle war einfach fantastisch. Wir kamen aus dem anfeuern und Daumen drücken gar nicht mehr raus. (Das machte sich Tags darauf auch schon bei einigen in der Stimme bemerkbar ;-) ) und Ganz besonders bei den Männern als krönender Abschluss gab's wieder viel zu diskutieren und so manches naa, nennen wir es mal gewöhnungsbedürftiges Trikot zu bestaunen.

 

Danach folgte das Ereignis, welches der Sprecher als "as you know it's as usual unorganized but from the heart" ankündigte: der Nationenabend!

Die T1 machte mit Tim Kung-Fu-Fighting, Kai und Daniel nahmen bei holländischen Partyspielen sozusagen unfreiwillig ein Bad und die Franzosen holten das ganze Publikum runter in den Wettkampfzirkel, um gemeinsam eine Aerobic-Combo zu tanzen. Klar, dass da Moni und Olli ganz vorne dabei waren. (schaut es euch am Besten auf Fotos an) Lisa hatte ihren persönlichen Auftritt nach dem offiziellen Ende...sie durfte (von Lisa geändert: musste *g*)mit dem Spanier den Dirty-Dancing-Flieger machen! *hehehe*

 

Genauso "unorganized" war wohl ein Teil unserer Fancrew, die verplant hatten, wann denn die letzte Straßenbahn zu ihrem Studentenwohnheim fährt und auch nicht wirklich wussten, wo sie denn überhaupt hin mussten. Letztendlich haben wir sie dann aber doch noch an der richtigen Stelle abgeliefert.

 

Dann galt es noch den Juniorentag zu überstehen, bevor endlich der Final-Sonntag da war. Wie es um unsere Nerven bestellt war, lässt sich wohl am Besten an der Olli festmachen. Die schüttete einem Dänen, der vor ihr saß, vor Schreck nen guten Schuss ihres Wassers, das sie gerade trinken wollte, über'n Rücken, als es bei einer Gruppe einmal arg wackelte!

Und dann kamen die Österreicher und unsre Mädels! Die letzten funktionstüchtigen Stimmen hatten sich schon spätestens beim Herrentechnik in der Früh verabschiedet, trotzdem gaben wir unser Bestes beim Anfeuerungsschrei:

Momente im Leben - alles zu geben!

 

Beide Gruppen bleiben ohne Wackler, nur eine Bodenberührung bei der T1. - dann der Moment - "and the lust judge from Italy" - Totenstille in der Halle - "Are you nervous German?" - ich war wohl nicht die einzige, die den lieben Herrn Sprecher in diesem Moment hätte erwürgen können ;-) ...tja und danach gab's dann kein Halten mehr! Nach 2000, 2004 haben sie's tatsächlich 2008 wieder geschafft!

 

Kurz vor und bei der Siegerehrung kamen unsere schon berühmten Puschel noch mal ausgiebig zum Einsatz. Mittlerweile haben wir auch festgestellt, dass sie ja eigentlich vielmehr unsere Vereins- und nicht die Österreicherfarben darstellen...das macht sie doch gleich noch einmal schöner, oder nicht? Und nein, wir haben das Maskottchen nicht genervt, falls das via Internet den Anschein machte^^ Aber wir haben festgestellt, dass cheerleadern nichts für uns wäre...viel zu anstrengend!

 

Zum Abschluss folgte das Wahnsinns Finale der Herren. Dazu kann man eigentlich nichts sagen, man muss es einfach erlebt haben. Nahezu perfekte Küren. Die Emotionen bei der Notenbekanntgabe in der Kiss&Cry-Area. Geros so ganz andere Kür, wenn ihr versteht was ich meine. Der Abgang vom Franzosen. Die Michael-Jackson-Show vom Ararat. Daniels Freude über den dritten Platz. Kais selbstgesungenes Lied. Und eben Petrs Sieg. Ich glaube fast jeder in der Halle hat es ihm von Herzen gegönnt. Auch beim x-ten Mal anschauen bekommt man noch Gänsehaut!

 

Auf einen gemeinsamen Nenner, wer denn jetzt wirklich der beste sei, sind wir nicht gekommen. Nur bei einem sind wir uns einig: Der Spanier ist eindeutig der Verrückteste (das ist jetzt positiv gemeint ;-) ) des ganzen Starterfeldes! Unser persönliches Highlight bei der Siegerehrung: Seine Jochen Schilffahrt-Umarmung!

 

Leider mussten wir schon vor der großen Party fahren, aber wir sind uns sicher, ihr hattet alle viel Spaß und hoffen noch ganz viel davon zu hören!

 

Jaaaa liebe T1 und Tim, herzlichen Glückwunsch noch einmal zu eurem Erfolg und, wenn möglich, beschert uns bitte ganz bald wieder die Möglichkeit, so etwas mit euch erleben zu dürfen!

 

In diesem Sinne - auf die nächste Saison! Eure Pusch'ler

 

dabei waren diesmal:

T2: Moni, Lisa, Silva, Olli, Kathi & Katha

T3: Verena, Lille, Julia, Geli, Janina & Ann-Sophie mit Mama und Schwester Caro

& last but not least: Eva, die noch genau wusste, dass Jan Bayer 2004 das schwarze Trikot mit den dezenten Transparent- und Glitzereffekten trug, ge? ;-)

Uns diesmal vergesse ich auch nicht die Alex Kugler aus der T4!

 

Zum Schluss hier noch ein paar geflügelte Aussprüche der WM, die vielleicht den einen oder anderen, der dabei war, zum schmunzeln bringen werden:

 

- it's prohibited to make photos with flash

- ohne Scheiß

- no move, no flash

- Viktor Brüschwitz

- du findest dich auch so richtig cool, oder Nadine?

- die Lisa möchte gerne Flieger machen

- Falafel

- Randy Sia Tim

 

26.04.08: Turnier in Otterfing

Letzte Woche Honsolgen, gestern Otterfing, am Donnerstag Kürturnier in Riem... viel Zeit zum Bericht schreiben bleibt da nicht.

Aber das ist nicht so schlimm, viel zu erzählen gibt es eh nicht. Erfreulicherweise läuft es nämlich dieses Jahr sowohl im Zirkel als auch außerhalb ziemlich gut. Soll heißen wir haben bis jetzt weder einen vom Pferd zerstörten Hänger oder ähnliches zu beklagen, noch mussten wir uns über unsere gezeigten Leistungen furchtbar ärgern.

Natürlich gibt’s so früh in der Saison noch den ein oder anderen Wackler und auch kleine Unstimmigkeiten mit’m Pferd, aber das sind keine dramatischen Probleme und wir finden wir haben uns bisher bei jedem Turnier eine Stufe gesteigert. Schönerweise sehen das auch die Richter, mittlerweile sind wir notentechnisch bei der 7,5 angelangt. Lasst uns mal träumen, wo das noch hinführen könnte....

Man merkt, auch unser Pferdchen lernt dazu, so verzichtete Faro gestern netterweise auf seinen Anfangsbuckler von Honsolgen und hat es der Moni ermöglicht diesmal ohne Unterbrechung einen schönen ersten Block zu stehen. Unser kleines Zeitproblem hatten wir diesmal ebenfalls im Griff, so dass ich im letzten Block recht spontan die Sophia den Bielmann auf mir hab machen lassen. Obwohl wir der Steffi davon vorher nichts verraten hatten, war sie nicht sonderlich überrascht... sie kennt uns halt mittlerweile ^^

Alles in allem war das diesmal ein sehr entspanntes Turnier ... ganz in unserer Nähe, das hieß wir waren halbwegs ausgeschlafen ... Sonnenschein ... viel Zeit diesen zu genießen ... außer uns nur Gilching als S-Gruppe genannt. Eigentlich machte es eher den Anschein einer Wiederholung des sehr spaßigen Trainingstages mit den Gilchingern im Winter :-)

Wir Starter ließen uns auch nicht von der kurz bevorstehenden Kür aus der Ruhe bringen, nur Melina, die ja leider verletzungsbedingt bei den Gilchingern aussetzen muss, schien die Nervosität die uns zwölfen größtenteils fehlte in sich gesammelt zu haben, und versuchte ihren Mädels a weng Dampf unterm Hintern zu machen. Komisch, sie meinte doch echt ein kleiner Plausch mit uns kurz vorm Einlaufen sei nicht so effektiv, sie sollten doch lieber Spannung machen... so was doofes ^^

Und das schöne, wir waren wirklich entspannt, denn obwohl diesmal die Sophia für die Verena die 3er und die Vroni anstatt der Kathi die 2er-Blöcke machen durften, hatten wir nicht das Gefühl mit einer Notlösung an den Start zu gehen. Es tut gut zu wissen, dass unsre Auswechselbank genauso gut, wenn auch leider nicht so hoch bezahlt ist, wie die der Fußballnationalmannschaft 2006, als ein Olli Kahn dort Platz nehmen musste!

Diesmal gaaanz gechillte Grüße – eure T2

Turnier in Vaterstetten

Ein Hauch von internationalem Flair wehte am Sonntag beim ersten Turnier des Jahres über unseren Hof. Okay zugegeben, nur ein ganz zartes Lüftchen, aber nicht Quantität sondern Qualität zählt ja. Und die war mit Lütisburg (4. auf der EM 2007), Pill (strengen sich an, Wildegg als Teilnehmer für die diesjährige WM abzulösen) und natürlich unserer T1 unbestritten vorhanden.

Sicherlich auch ein Grund, warum die Halle bei den Küren der Senior-Teams fast aus ihren Nähten platzte. So einen großen Publikumsandrang hatten wir selten beim ersten Turnier. Was  auch daran gelegen haben mag, dass so viele Gruppen gemeldet waren, dass die Prüfungen von morgens 8 bis zur Siegerehrung um 21 Uhr ohne große Pausen laufen mussten.

Wer im Gedränge einen Platz ohne Sichteinschränkung ergattern konnte, hatte Glück, denn es gab wirklich ordentlich was zu sehen: von Pill die „Wildegg-Brücke“, nur diesmal nicht mit einem kleinen, leichten Mädel oben, sondern mit einer, dem Anschein nach ziemlich großen, fast erwachsenen Frau!

Von Lütisburg eine Kür, wo man durch die wahnsinnig vielen Wechsel, das Gefühl hat sie würde gar nicht mehr aufhören und von unserer Ersten viele neue Übungen und vor allem die mit Spannung erwarteten Trikots!

Als wir dann abends 8er-Team starteten, hatte sich der Zuschauerandrang, sehr zu Gunsten unserer Nerven gelegt. Im großen und ganzen lief es auch ganz passabel. Das heißt, es passierten zwar keine großen Abstürze, was daran lag, dass die Moni zur richtigen Zeit am richtigen Ort war ;-), aber wir kriegen es auf alle Fälle auch noch besser hin, was wir in zwei Wochen dann als 6er-Team zeigen wollen.

Auch die anderen bayrischen Teams ließen sich nicht lumpen und zeigten ordentliche Leistungen.

Besonders zu erwähnen unsere Junioren, die genau wie die T1, die Einzels, Monis & Kathas L-Gruppe und auch wie wir, ihre Kategorie gewonnen haben. 5x gelbe Schleifen...alles in allem also ein ganz erfolgreicher Turniertag für uns Ingelsberger!

In der Hoffnung dass es so weitergehen möge – eure T2

17.02.08: Skifahrt in Kaltenbach

Gut Ding will Weile haben – ganz nach diesem Motto verlief unser Ski-Event. Angefangen bei der Planung, über Startschwierigkeiten auf’m Berg, bis zum Staustehen auf der Rückfahrt... aber im Detail:

Schon seit Jahren geisterte die Idee gemeinsam Skifahren zu gehen in unseren Köpfen rum. Damit diese jetzt endlich Wirklichkeit werden konnte, brauchte es schon eine kräftig organisierende Moni, die es erstaunlicher Weise geschafft hat einen Tag zu finden, den sich außer Lisa & Kathi (hatten Juniorentraining) alle freischaffen konnten.

So trafen wir uns dann am Sonntag mehr oder eher weniger ausgeschlafen um 20 nach 6!!! im Stall, um nach Kaltenbach im Zillertal aufzubrechen.

Auf diese nachtschlafende Zeit ist es mit Sicherheit auch zurückzuführen, dass uns erst nach ner halben Stunde auffiel wie seltsam es doch ist, dass es im Bus so gar nicht warm werden wollte... na ja, ist auch sehr schwer bei halb geöffneter Kofferraumtür!

Letztendlich kamen wir dann aber doch, mit noch vollständig vorhandener Ausrüstung, an der Gondel an. Nachdem Sophia von unseren alten Skifahrern aus diversen Restbeständen mit Mütze und Brille versorgt worden war, waren wir zuversichtlich, dass es jetzt gleich bei schönstem Wetter bergab gehen würde.

Aber weit gefehlt! Oben auf’m Berg galt es erst mal das Problem mit Sophias viel zu groß eingestellter Bindung zu beheben. Etwas gutes hatte diese ungeplante Warterei aber: Der Rest konnte ganz entspannt ne Klorunde einlegen^^

Dann aber ging’s endlich los, bei traumhaften Bedingungen: Strahlender Sonnenschein, angenehm warm, Pulverschnee (super zum Einstauben! In diesen Genuss sind dank Katha und ihrem Bruder auch einige gekommen ;) ... nur 20cm Neuschnee zum Abseits fahren haben sehr zum Leidwesen unseres einzigen Boarders Jo, gefehlt.

Das Vorrecht auf den ersten Sturz hatte die Vroni! Den hätte aber auch kein andrer so schön hinbekommen. Zu ihrem Pech gelten auf der Piste nun mal keine „Voltiregeln“: Im Notfall einfach an der Katha festkrallen und darauf vertrauen, dass die einen hält, funktioniert mit Skiern an den Beinen nicht! (Sie hat doch tatsächlich versucht mich mit ins Unglück zu reißen!) Aber aufm Pferd immer wieder gerne, Vronal.

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass der Tobi (Steffis Freund) einen super Privatskilehrer für die Sophia abgab, es fast geschafft hat der Moni den Unterschied zwischen sich rechts und links halten beizubringen und wenn er wirklich gewollt hätte, sicherlich auch mit weniger wie ner Minute Abstand zu den Rasern Silva & Katha unten am Lift angekommen wäre, oder etwa nicht?!

Erwähnenswert ist noch Verena, die „wia a gsengte Sau“ jede noch so schwere Piste runterdüst ... Moni & Olli, die trotz zeitweiliger Irrfahrt durchs Skigebiet, wieder wohlbehalten zu uns fanden und diverse weitere Stürze, deren Beteiligte ich jetzt mal netterweise im Dunkeln lasse (Moni, Olli, Vroni... hoffe ihr wisst das zu schätzen :D).

Abgerundet wurde unser Motto-Skitag dann standesgemäß mit einem Stau auf der Rückfahrt. Dabei hatten wir genug Zeit, uns Gedanken über ein nächstes T2 Event zu machen. Mal schauen, wie lange es diesmal von der Idee bis zur Durchführung braucht!

Also, vielleicht ja schon bis ganz bald – eure T2

Deutsche 2007 in Vechta

Ich breche diesmal mit den üblichen Schreibregeln, die einem in der Schule eingetrichtert werden –von wegen Spannungsmaus und so– und nehm den Schluss einfach mal vorweg:

Wir sind 12. geworden! Beste bayrische Gruppe! Bedenkt man, dass 24 weitere gestartet sind eigentlich gar nicht schlecht, aber na ja...

Wie schon öfter wurde uns der Pflicht-Freitag zum Verhängnis: Die Zuschauer saßen sehr nah am Zirkelrand, was den Fläming etwas nervös machte. Das wiederum ließ einige von uns mindestens genauso nervös werden und es passierten ein paar Patzer. Nix dramatisches, aber er reichte eben nur zu Platz 14 und obwohl Fläming sich bei den zwei weiteren Umläufen an die Halle gewöhnt hatte und wir in der Kür 9. wurden, konnten wir uns in dem Feld vieler fast gleichstarker Gruppen nicht weiter als bis zum 12. Platz vorarbeiten.

Spaß gemacht hat es trotzdem und auch die Gilchinger und Pfaffenhofner hatten Erfolgserlebnisse zu verbuchen: Haben sie es doch beide geschafft eine Platzierung zu erreichen, die nächstes Jahr eine bessere Ausgangsposition verspricht! Glückwunsch!

Aber zur Deutschen zu fahren heißt ja nicht nur dreimal in ne schick geschmückte Halle mit a bissal mehr Zuschauern wie normal einzulaufen, sondern auch fünf Tage am Stück mit den Mädels zu verbringen. Manchmal anstrengend, aber immer wieder lustig!

Los ging’s am Mittwoch schon um 6.30 Uhr - 9 Stunden Fahrt warteten auf uns. Dank alter Autofahrklassiker wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ und „Ich packe meinen Koffer“, vergingen die wie im Flug. Und Nein, es saßen nicht nur die Kleinen im Bus, was bei dieser Spielauswahl wohl naheliegend wäre!

Auf der Anlage angekommen hieß es dann Fläming führen, alles begutachten und dann konnten wir schon gleich, ohne Stunden zu warten, dass irgendwelche Pferdebeine fertig massiert sind (Hiermit einen lieben Gruß an unsre T1: Versteht uns nicht falsch, wir fahren natürlich viel lieber mit euch zusammen auf die Deutsche! Aber das war schon echt angenehm ;) ganz schnell zu unsrer Unterkunft fahren.

Alle drei bayrischen Gruppen wohnten diesmal im selben Hotel, was uns einen sehr lustigen Abend mit Ligretto und „Wer bin Ich?“ spielen im „Gilchinger Loft“ bescherte.

Der Donnerstag hielt, außer der Verfassungsprüfung, welche der Fläming bravourös meisterte und ein wenig Bocktraining für uns, nicht viel spannendes bereit. Da ging es in Kaposvar mit dem ersten Umlauf schon interessanter zu und wir riefen einen EM-Liveticker an Flämings Boxentür ins Leben, der im Laufe des Wochenendes wuchs und wuchs und wie ihr wisst, mit einer positiven Nachricht endete: EUROPAMEISTER!!!

Dann folgten die Starts. Da wir bayrischen Gruppen immer recht nah beieinanderliegende Startzeiten hatten und somit keine Zeit die jeweils anderen anzuschauen, konnten wir nicht unser ganzes Repertoire an neu gedichteter Anfeuerungsschreie loswerden. So kamen leider nur die Gilchinger in den Genuss, uns Goldkehlchen zu vernehmen.^^ (Dabei hatten wir auf der Hinfahrt im Bus so schön geprobt, oder Steffi?)

Aber wenn wir unser Gebrüll auf die Voltihalle beschränken, heißt das noch lange nicht, dass die mitgereisten Eltern des genauso handhaben! Nein, die ließen auch noch abends in einer gut besuchten Pizzeria ihr Fangegröle hören! (Ich kann hier mit einem Grinsen davon erzählen, meine waren ja nicht dabei ;p Die Mädels mit anwesenden Eltern fandens eher peinlich!) Aber entscheidet selbst, ob ein „Parole: Vollgas!“ und „Bayerpower!“ zu so einem Anlass angemessen ist!

Nicht böse sein liebe Eltern – Ihr seid trotzdem oder gerade deshalb, die Besten!!! Was täten wir nur ohne euch als Fotografen, als Sektlieferanten, als Stimmungsmacher und vor allem als Chauffeur!? DANKE! 

Jaaa ... das war’s dann eigentlich auch schon mit der diesjährigen Deutschen Meisterschaft. Schön war’s und wir freuen uns wenn wir nächstes Jahr in Alsfeld wieder dabei sein dürfen! Natürlich gab’s einen tränenreichen Abschied, ganz besonders wegen unsrer Klenen, die nächstes Jahr aufgrund ihres Umzugs mit den Thüringern angreifen muss.

Aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft uns auf  die diversen Autos aufzuteilen, nur um uns gleich darauf noch mal im Hotel zum Koffer abholen wiederzutreffen, ge Vroni?! Und dann es ging direkt los Richtung Malle, Schottland, Dänemark oder zur Nordsee, ein paar fuhren auch erst noch mal nach Hause bevor sie in den Urlaub starteten oder noch starten werden – Viel Spaß dabei Michi! (Wir Bayern haben diesmal ja den Luxus von noch gut 4 Wochen Schulferien nach der Deutschen!)

Also vielen Dank noch mal all denen die uns dieses Jahr so nett die Daumen gedrückt haben, wir freuen uns schon auf die neue Saison mit euch und könnens kaum noch erwarten mit den Planungen zu beginnen!

Haltet die Ohren steif – eure T2

Zwischenbereicht

Bei drei Wochen intensivem Deutsche-Training und vorallem vielen freien Ferientagen, an denen man sich treffen und stundenlang telefonieren kann (besonders Vroni, Michi, Katha & Moni) fällt da natürlich so einiges an:

 

Aber der Reihe nach:

 

Das Wochenende nach der Bayrischen Meisterschaft sind wir gleich mal wieder alle bei Datzers eingefallen um unsere bevorstehende Trennung (Junior-Team und Deutsche-Team) besser verkraften zu können! Der Abend war mal wieder ein voller Erfolg und Dank Sarah wissen wir jetzt auch wer die „einzig wahren Profis“ sind ;p

 

Danke auch an Monis Mama, die uns Horde von Narrischen, mit stoischer Ruhe erträgt und immer wieder ein grandioses Frühstück bereitstellt!

 

Aber auch bei uns geht’s nicht immer harmonisch zu.

Der Versuch einheitliche T-Shirts für die Deutsche zu kaufen, zeigte es deutlich! Dafür waren schon zwei Anläufe und hitzige Diskussionen nötig. Aber letztendlich (nach dem Besuch von gefühlten 10 H&Ms und 20 New Yorkern) haben wir uns dann doch geeinigt.

War das schon schwierig, war ein gemeinsamer Kinobesuch völlig unmöglich!

 

Und so saßen wir Großen (Silva, Michi & Katha) dann allein im Kino. Aber wir hatten trotzdem unseren Spaß und sogar ohne Vroni peinliche Momente (Sorry Süße, aber deine „gegen Laternenmast-Lauf Geschichte“ hängt dir halt immer noch nach ;)

Wieso kann man auch bitteschön angerufen werden, wenn man im Kinosaal eigentlich gar kein Netz hat?! Um davon abzulenken, haben wir dann im Anschluss gleich mal durchs halbe Kino hindurch unsre Plätze gewechselt, weil der Jo noch nachkam und wir uns somit einen neuen Viererplatz suchen mussten. Alles wohlgemerkt, nachdem der Film schon 20 Minuten lief! Peinlich, peinlich!

 

Abends sind wir dann noch gemeinsam zum Stall gefahren, um unsere EM-Mädels und die zwei geliehenen Jungs zu verabschieden! Das restliche Deutschland-Team, also die Einzels wie Gero & Co und die Drumrum-Leute  natürlich auch!!!

Irgendwann des nächtens hatten sie es dann doch endlich, trotz grantiger Lkw-Fahrer (gell, Tim?!), oder auch nur wenig besser: zunächst abwesender Busfahrer geschafft, sich selbst; ihre Tonnen von Gepäck (gell, Becci?! ;) und die Pferde zu verstauen und es durfte gewinkt werden!

 

Erzählungen zufolge lief dann auch alles glatt...bis zur ungarischen Grenze – da hieß es: „Passkontrolle!“ Und wer hatte seinen Perso im Koffer ganz  unten im Bus beim Gepäck? – Die Moni!!! Und wessen Koffer ging nicht auf, um den Pass rauszuholen? – Moni ihrer!!!

Aber Gott sei Dank waren ja handwerklich versierte Männer dabei und halfen der Moni aus der Patsche. (Tim, wir sind sicher du hättest ihn aufbekommen, hätte sich deine unkonventionelle Alternative zum Leatherman als etwas stabiler herausgestellt ;)

Wir wünschen euch hiermit noch einmal ganz, ganz viel Glück und sagen Danke für das nette Miniplakat zur Deutschen - hat uns sehr gefreut!

Die letzten Zeilen hier wollen wir der Annika gönnen, die uns nach der Deutschen leider verlassen wird, da sie mit ihrer Familie von München wegziehen muss!

 

Und an den Rest: Drückt uns die Daumen, dass an der Deutschen alles so klappt wie wir uns des vorstellen!


Danke schon mal im Voraus - eure T2

13.-15.07.07: Bayrische Meisterschaft in Riem

3 Tage bayerische Meisterschaften, dazu perfektes Sommerwetter...

 

Was gibt’s schöneres? 

 

Aus unserer Sicht Zweiter zu werden, aber das war uns dieses Wochenende trotz, im großen und ganzen guter Leistungen, leider nicht vergönnt. Zumindest bei den Richtern fand eine andere Gruppe mehr Anklang. Und so sah die Platzierung dann schließlich so aus:

 

                            1. Ingelsberg I

 

                            2. Pfaffenhofen I

 

                            3. Ingelsberg II

 

Natürlich waren wir traurig und enttäuscht, aber mit ein bisschen Abstand und dem Gefühl Vizemeister der Herzen geworden zu sein, können wir auch einen Dritten Platz verkraften.

 

Vor allem, weil wir uns jetzt schon rießig freuen, auf der Deutschen Meisterschaft zu zeigen, was wir können!!

 

Drumherum hat sich natürlich auch wieder so einiges ereignet. Zwar gab’s diesmal keine Wespenstiche, dafür aber Nasenbluten, das genau dann anfing, als man schon halb im Zirkel drin war und erst mal keine Chance mehr auf ein Taschentuch hatte!!!

 

In Zukunft wird wohl neben unserer Ersatzpeitsche ein ganzer Sack eventuell benötigter Dinge am Zirkelrand liegen! Man weiß ja nie was noch kommen mag. 

 

Zur allgemeinen Belustigung traf die Vroni ein verirrter Pferdeapfel mitten am Rücken. Nach minutenlangem Ekel unsererseits (O-Ton:„Ihh...Scheiße!), erbarmte sich dann doch jemand und befreite die Arme davon.

 

Das tolle an dem Wochenende war, dass wir endlich mal wieder alle vereint waren: Unsere zweite Auswanderin Elena – seit 1 Woche aus Costa Rica zurück – kam wie die Ex- Voltis Aurelia und Sophia zum zuschauen. Die Michi ist sogar schon wieder aushilfsweise bei der T3 mitgestartet. Anabel hat sich auf ihren Krücken angeschleppt und unser noch-Ex-aber-wir-hätten-ihn-sooo-gern-wieder Co-Trainer Jo hat sich sogar extra freigenommen! (ob wir Aktiven der alleinige Grund dafür waren sei jetzt mal dahingestellt... ;-)

 

Danke es war sehr schön mit euch – wir hoffen es dauert diesmal nicht so lange bis man sich wieder sieht! 

 

Allen anderen wünschen wir jetzt schon mal ganz schöne Ferien und an die Gilchinger: Viel Spaß beim Training, wir sehen uns in gut 3 Wochen in Höchstform... wir haben ja schließlich eine Mission zu erfüllen ;) 

 

Eure T2

30.06.07-01.07.07: Oberbayrische Meisterschaft in Vaterstetten

Drei Tage Meisterschaft in einem Bericht zusammenzufassen ist fei mal gar nicht so leicht! Schon gar nicht wenn ein Großteil von uns 15 Stunden pro Tag auf  der Anlage verbracht hat, sei es weil sie Junior starten mussten, ihre kleine Turniergruppe longiert werden wollte, oder einfach weil sie superfleißige Eltern haben, welche von morgens bis abends am Helfen waren!

 

Zusammengefasst die wichtigste Erkenntnis dieser Oberbayrischen:

Das Singstar-Training im Rahmen diverser Übernachtungspartys scheint sich gelohnt zu haben! Für das Anfeuerungslied, welches wir der T1 geträllert haben ernteten wir sogar Zwischenapplaus! (Castet Popstars nicht grad schon wieder?!)

 

Nein Schmarrn, kleiner Scherz am Rande ... wir sind uns schon bewusst, dass unsere Qualitäten wohl doch eher im Voltigieren zu finden sind! Und dank dem Fläming, der mal wieder super gelaufen ist konnten wir dies auch allen beweisen!

 

Schon am Freitag landeten wir mit einer sauberen Pflicht auf dem zweiten Platz und trotz etwas Schlafmangel aufgrund von ausgiebig zelebrierten Abifeiern am Abend ließen wir auch am Samstag in der ersten Kürrunde, die anderen Gruppen hinter uns.

 

Obwohl die Kür schon am Samstag Spaß gemacht hat, war der Sonntag einfach perfekt! Es hat alles gepasst: Unsre Vorfreude auf die Kür ... die Musik, die immer haargenau an der richtigen Stelle war, um unsere Handbewegungen so richtig wirken zu lassen ... die „Ohh“s und „Ahh“s des Publikums bei Vronis Grätschsprung am Anfang ... und vor allem die Stimmung in der Halle beim Ein- und Auslaufen! (Von der Musik haben wir nicht mehr viel gehört!)

 

Mit dieser souveränen Vorstellung vom Wochenende im Rücken können wir nun etwas entspannter  zur Bayrischen fahren, während der Kampf um die restlichen Tickets zur Deutschen in die heiße Phase geht. Schon lange war es nicht mehr so knapp und so viele Gruppen wie dieses Jahr, konnten sich selten Hoffnungen machen fahren zu dürfen!

 

Natürlich haben auch wir unsere persönlichen Favoriten, mal schau’n, ob sie es in knapp einer Woche schaffen! Daumen drücken tun wir auf alle Fälle!

 

Ansonsten lässt sich von dem Turnierwochenende noch festhalten: Wespenstiche kurz vor dem Start scheinen im Trend zu liegen! Diesmal hatte die Vroni das zweifelhafte Vergnügen ;)

 

Mal sehen, wen es an der Bayrischen trifft... bis dahin – eure T2

23.06.07: Niederbayrische Meisterschaft (offener Tag) in Dingolfing

Erst einmal eine schlechte Nachricht: Von Hamburg wird’s keinen Bericht mehr geben, da ich nicht mit dabei war und die Junioren das Schreiben nicht selbst in die Hand nehmen wollten. Das einzige was ich sagen kann ist, sie hatten trotz, oder gerade wegen 5 Stunden Staustehen tierisch viel Spaß! Falls ihr mehr wissen wollt, sprecht sie einfach mal auf ihre Autobahnerlebnisse an, sie erzählen liebend gern und ausführlich davon!

 

Und jetzt die super-duper-wahnsinnig-tolle Nachricht von letztem Wochenende: 

 

Wir haben endlich mal wieder gewonnen!

 

Und zwar den offenen Tag bei den niederbayrischen Meisterschaften in Dingolfing! Das Gute ist, dass bis auf Gilching alle Gruppen da waren, die mit uns um einen Startplatz auf der Deutschen kämpfen. Die erste Runde geht an uns! Freu! Runde zwei wird schon diesen Freitag eingeläutet: Die oberbayrische Meisterschaft bei uns am Stall! Für Spannung ist also gesorgt.

 

Angefangen hat es am Samstag in aller Herrgottsfrühe mit Pferdeinflechten, den Job werden Moni und ich jetzt wohl nicht mehr loswerden, die Starts scheinen nämlich nur gut zu laufen, wenn wir zwei es machen.

 

Da Pflicht und Kür zeitlich getrennt waren hatte die Lisa zwischendrin ganz entspannt Zeit sich gleich zweimal von ner Wespe stechen zu lassen! Aber bis zur Kür war alles wieder gut und auch der beißende Zwiebelgestank, welche zur Schmerzenslinderung benötigt wurde, hatte sich verzogen.

 

Kür lief dann auch bis auf ein bisschen Hektik am Anfang, da der nette Herr an der Musik nicht auf unser Handzeichen gewartet hat und ein paar andere minimale Unsicherheiten, ziemlich gut.

 

Beim letzten Block haben wir dann richtig Party gemacht, wir hatten wirklich Spaß da oben! Ich glaube man hat es uns auch angesehen ;)

 

Das der Start so super war und vor allem Spaß gemacht hat, haben wir dem Fläming zu verdanken, der verdient ne 8,0 bekam! Es ist wirklich was anderes, wenn das Pferd einfach unter dir läuft und einen Galoppsprung wie den nächsten macht! Das klappt beim Lord halt leider noch nicht so!

 

Der Veranstalter wollte es diesmal anscheinend besonders spannend machen und hat die Noten erst ganz knapp vor der Siegerehrung bekannt gegeben. Letztendlich hieß es dann Wir mit einer 7,632 vor Starnberg, Daglfing und Regensburg.

 

Ein super Ergebnis! Nur die Sache mit der Ehrenrunde muss die Annika noch ein bisschen üben, schon allein deswegen haben wir uns vorgenommen nächstes mal wieder vorne zu stehen!

 

Zugegeben, gegen die T1 könnte des a bissal schwer werden ...  aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Wunder soll’s ja schon früher mal gegeben haben ;-)

                                                Eure T2

19./20.05.07: CVI in Stadl Paura

München, 23 Uhr, 6 Stunden nach Stadl Paura ... der Ohrwurm bleibt!

 

Nach gut 50 Gruppenküren und gefühlten 2 Millionen Einzelvoltigierern innerhalb der letzten 48 Stunden, muss das wohl so sein!

 

Wie wir auf diesen Wahnsinnsschnitt kommen? Ganz einfach:

 

Samstag um 6.30 Uhr aufstehen, zammpackln, Puschel nicht vergessen (Def: Zum stimmungsvollen Anfeuern unbedingt benötigtes Utensil; findet auch im Cheerleederbereich Verwendung; Verb: puscheln, gepuschelt; Handhabung: siehe Fotos ;) und mit nur einer Pinkelpause ab zum CVI nach Stadl Paura!

 

Wir, das waren in diesem Fall Silva, Lisa, Vroni und als Chauffeur und Zeltaufsteller meine Wenigkeit – Katha.

 

(Unsre Kathi kam am Sonntag ebenfalls auf Stippvisite vorbei.)

 

Da wir selbst nicht an den Start gingen, uns aber nicht die Atmosphäre von einem der schönsten Turniere des Jahres entgehen lassen wollten, haben wir Zelt und Schlafsack eingepackt und sind der Ersten, der Dritten, den Regensburgern, den Gilchingern und Pfaffenhofnern in den Süden nachgereist.

 

Das somit halb Bayern zugegen war, war am Sonntag beim Start unserer Vampire von entscheidendem Vorteil: Nicht einmal bei den Österreichern war es in der Halle lauter!

Es sollte das entscheidende CVI des Jahres werden, schließlich war Ulla’s Ansage nach dem knappen Ergebnis bei der Bundessichtung klar: Wer diesmal vorne ist darf auf die Europameisterschaften fahren!

 

Vielleicht könnt ihr euch vorstellen wie es um unser Nervenkostüm bestellt war: nur unwesentlich besser wie bei der T1; Abi schreiben ist ein Klacks dagegen!

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben unsere Mission-„Stadl Paura 2007“ erfolgreich abgeschlossen und die Erste zum Sieg gepuschelt!!!

Mit einer beinahe perfekten Kür im Finaldurchgang am Sonntag ham sie den Sack zuagmacht und Wildegg (ging immerhin für Österreich auf der WM 2006 in Aachen an den Start!) und Köln auf die Plätze verwiesen und sich somit das Ticket zur EM Anfang August, in Kaposvar gesichert!

 

Ihr wisst schon was das für euch heißt!? Das Angenehme mit dem noch Angenehmeren verbinden und den Sommerurlaub in Ungarn planen!

In diesem Sinne, viel Spaß und Erfolg beim Eltern überreden ;)

 

Eure T2

17.05.07: Kürturnier in Riem

Hi Ihr!

Es freut uns zu hören, dass euch unsere kleinen Geschichtchen hier gefallen und auch zum lachen bringen!

 

Uns selbst aber vergeht langsam das Lachen; irgendwie will das Pech dieses Jahr nicht von uns lassen!

 

Nach dem ganz passablem Turnier vor gut einer Woche in Otterfing, wo wir den ersten Platz nur durch einen Haufen unnötiger Bodenberührungen verschenkt haben, gingen wir am Donnerstag eigentlich zuversichtlich beim Kürturnier in Riem an den Start.

Da der Lord von Turnier zu Turnier immer besser gelaufen ist und uns seine Unregelmäßigkeiten in der Kür weniger zuschaffen machen als in der Pflicht, hatten wir insgeheim auf den ersten Sieg des Jahres gehofft!

 

Es fing ja auch ganz vielversprechend an, aber dann kam Anabels Abgang (nach einem übrigens wunderschönem Block) und unmittelbar darauf dieses unheilvolle Schnalzen, welches man kein zweites Mal hören will!

 

Nachdem sich die Helden von Sanitätern dann endlich mal in den Zirkel bequemt hatten, haben sie doch tatsächlich gefragt ob sie hinaus GEHEN könne!?! Und nur Lisas Einsatz (einer Ex-Trainerin unseres Vereins und Ärztin) haben wir es zu verdanken, dass die Sannis in ihrer Panik nicht unser hundsteures Trikot zerschnitten haben! Jungs, da gibt’s nen Reißverschluss, wir sind nicht drin eingenäht!

 

Das traurige Ende der Geschichte: Der schlechteste Fall ist eingetreten und Anabel muss sich nun mit einem Kreuzbandriss rumschlagen!

 

Wir wollen ihr hier noch einmal alles Gute und viel Mut und Durchhaltekraft wünschen, welche sie mit Sicherheit in den nächsten Wochen brauchen wird! 

Du schaffst das Anabel!

 

In der Hoffnung, dass euch so was nie passieren möge - Eure T2

06.05.07: 3. Turnier in Gilching

Ja, wo fängt man denn diesmal an euch vom Turnier in Gilching zu erzählen?

 

Beim vorletzten Training, nach welchem unsre Moni mit einem, in ziemlich ungesund aussehende Richtungen zu verbiegenden Daumen ankam?

 

Oder vielleicht doch erst beim letzten Training am Freitag, wo die Vroni bei ungefähr 25°Grad mit fettem Schal und ABC- Wärmepflaster  aufm G’nack in der Halle stand und uns versuchte klarzumachen, wie sie als knackige 15-jährige (oh, sorry - fast 16) zu einem Altfrauenleiden wie einem ausgerenktem Wirbel kommt?!

Ihr seht, auch wir werden von Verletzungspech nicht verschont, (nicht zu vergessen unsere Melina, die schon seit zwei Wochen mit einem Bänderriss außer Gefecht gesetzt ist!) und so gingen wir halt am Sonntag mit einer, na sagen wir mal, sehr spontanen Kür an den Start!

 

Als erste Gruppe in Abteilung A hatten wir diesmal das Pech, dass uns der schwarze Peter zufiel, den noch ganz in D-Gruppen-Übungen eingelullten Richtern die guten Noten rauszulocken. Was uns offenbar nicht so wirklich geglückt zu sein scheint! Ja gut, mit einigen Patzern im Stehen und einer Trabeinlage vom Lord in der Kür kann man zugegebenermaßen nicht die Traumnoten erwarten, aber etwas enttäuscht hat es uns schon, waren wir doch der Meinung auf alle Fälle gut gekämpft zu haben und etwas mehr zu verdienen!

Aber jeder ist seines Glückes eigener Schmied und uns so werden wir weiterkämpfen, mit unserem Pferd, irgendwelchen Verletzungen und auch äußeren Bedingungen, bis wir eine Siegerehrung mal wieder wirklich zufrieden verlassen können!

 

Solltet ihr euch vielleicht noch zu guter Letzt über eine wie verrückt von der Halle zum Hängerparkplatz rasende T2 gewundert haben, seid beruhigt, wir sind (noch) nicht komplett durchgedreht!

Dieser Sprint, welchen Steffi übrigens trotz furiosem Start doch noch an Micha verloren geben musste ;), hatte seinen Ursprung darin, dass unser Lord zum krönendem Abschluss anscheinend der Meinung war, er müsse die Umgestaltung unseres Hängerinnenlebens in Angriff nehmen! Warum sollte Pferd auch hinter dieser blöden Stange stehen bleiben, wenn man es sich doch darauf ebenfalls mehr oder weniger, bequem machen kann!?
 

Ihr seht, langweilig wird’s bei uns bestimmt nie!

 

Also, in diesem Sinne auf baldige, neue Abenteuer – Eure T2

21./22.04.07: Turnier in Honsolgen

Für die Premiere unserer neuen Seite hatten wir uns eigentlich etwas positivere Neuigkeiten gewünscht, aber man kann es sich nun mal nicht immer aussuchen und nur weil es bei unserem Start am Wochenende in Honsolgen nicht so toll gelaufen ist, euch noch länger hinzuhalten wäre ja auch nicht fair! Wie heißt es doch so schön:  

 

„In guten wie in schlechten Zeiten"

 

Allen, die nicht live vor Ort waren oder auf sonstigen Wegen vom Turnier erfahren haben, sei kurz und schmerzlos gesagt wir waren richtig schlecht. Und das müssen wir voll und ganz auf unsere Kappe nehmen. Faro’s Leistung als Grund vorzuschieben wäre eine fadenscheinige Ausrede, auch wenn er es uns in der Kür zugegebenermaßen, nicht immer leicht gemacht hat. Jeder von uns ist in der Pflicht weit hinter seinen Leistungen geblieben und hat noch Spielraum nach oben! Das ist uns auch allen bewusst und glaubt uns, wir setzen alles daran, dass ihr eine derartige Vorstellung in Zukunft nicht mehr zu sehen bekommt!

 

Wir wissen, wir haben einige für uns sehr wichtige Personen in In-und Ausland mit unseren Leistungen enttäuscht, aber passiert ist passiert und lässt sich nun nicht mehr ändern, also lasst und optimistisch auf’s nächste Turnier in Gilching blicken!

 

Es gibt aber auch noch freudige Ergebnisse vom Wochenende zu berichten: So hat unsere Juniorteam, bestehend aus den Kids der T1 und T2, (hoffe sie sind nicht böse, wenn ich sie hier so nenne ;-)) souverän den ersten Platz erreicht und sich somit das Ticket für die Bundessichtung am 2./3. Juni in Hamburg gesichert! Respekt!

 

In diesem Sinne hoffen wir, dass sich für all unsere Gruppen diese Saison noch genauso positiv entwickeln wird und bauen darauf, dass ihr ein klein wenig wie Fußballfans seid, die auch nach einem Grottenkick ihrer Mannschaft zwei Wochen später wieder ins Stadion rennen, um sie lautstark zu unterstützen!

 

Danke und machts gut – Eure T2